Archiv: In drei Tranchen

Werner Müller » Investmentbanker rechnen damit, dass der RAG-Chef den Konzern in drei Schritten an die Börse bringt. 

Der geplante Börsengang der Essener RAG wird mit immer neuen Hypotheken belastet. Frankfurter Investmentbanker, die mit dem Deal befasst sind, klagen, dass die NRW-Landesregierung weitere Hürden aufstellt. So würden derzeit „für alles Mögliche“ Wertgutachten in Auftrag gegeben, die viel Zeit fressen. „Wenn das so weiter geht“, sagt ein Banker, „zerbröselt uns die ganze Sache unter den Händen.“ Ohnehin könne der Börsengang – wenn überhaupt – „nur in mehreren Stufen und über mehrere Jahre“ vollzogen werden. Die Investmentbanker rechnen mit „drei Schritten, bei denen jeweils ein Viertel der Aktien an der Börse platziert und jeweils eine gute Milliarde Euro erlöst“ werden soll. Das letzte Viertel soll der geplanten Stiftung verbleiben, die für die Altlasten aus dem Bergbau aufkommen soll. Dieses Vorgehen brächte neue Unsicherheiten, ob bei dem Börsengang die Summe erzielt werden könnte, die für die Begleichung der Altlasten erforderlich wäre. Anleger, so Banker, könnten sich bei der ersten Tranche zurückhalten, weil offen bliebe, ob weitere Tranchen überhaupt zu platzieren seien. wiwo@wiwo.de 

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