Archiv: Kommune Kempinski

Hotels » Kempinski Hotels & Resorts übernimmt das Management der „Kommune an der Großen Mauer“, eines der ungewöhnlichsten Hotels der Welt. 

Der Formel-1-Rennfahrer Juan Pablo Montoya, Tennisstar Venus Williams, die Schauspielerin Renée Zellweger („Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“) haben hier schon gewohnt und den Blick auf die Große Mauer genossen. „Die Kommune an der Großen Mauer“, eine Stunde vor den Toren Pekings, ist eine Ansammlung von elf Villen und einem rund 1000 Quadratmeter großen Clubhaus. Die von zwölf Star-Architekten aus Asien gebauten Villen erhielten einen Architekturpreis auf der Biennale 2002 in Venedig. Es ist damit eines der exzentrischsten Hotels der Welt und mit Sicherheit das ungewöhnlichste Mitglied der deutschen Kempinski-Gruppe. Die Gruppe, die in China schon Hotels in Peking, Chengdu sowie in den nordchinesischen Städten Shenyang und Dalian betreibt, nimmt das Kleinod zum 1. November dieses Jahres unter ihre Fittiche. Der Elsässer Yves Wencker, 36, der zuvor das Dorint-Sofitel in Hamburg leitete, will für die Villen, die trotz Montoya, Williams und Zellweger bisher zu gut 70 Prozent von Chinesen belegt wurden, künftig „mehr ausländische Gäste“ gewinnen. Dabei denkt Wencker nicht nur an exklusiven Familienurlaub, sondern auch an Strategietreffen von internationalen Konzernen und Produktpräsentationen. Zur Hand geht Wencker als Verkaufs- und Marketingdirektor dabei Philipp Spriestersbach, der aus dem Hotel Vier Jahreszeiten in München nach Peking geschickt wurde. Der Hotelmanager wird einiges zu tun bekommen. Denn voraussichtlich Ende Juni kommenden Jahres werden bereits 21 neue Villen fertig gestellt sein, die ursprünglich an Privatleute verkauft werden sollten. Hinzu kommt ein exklusiver Spa, der das bereits bestehende 50-Meter-Schwimmbecken ergänzen soll. Gut sechs Monate später werden dann noch einmal 13 Villen in dem Komplex hinzukommen. Mit dann insgesamt 45 Einzelhäusern (Übernachtungspreis zwischen 1500 und 2500 Euro) wird die „Kommune an der Großen Mauer“ neben dem neuen, von Kempinski geführten Prachtpalast Emirates Palace in Abu Dhabi ein weiteres Juwel in der Krone der Hotelkette sein. Gäste des reichlich angegrauten Kempinski-Hauses in Peking, die am Wochenende einen Abstecher zu dem 70 Kilometer entfernten Boutique-Hotel an der chinesischen Mauer machen, werden kaum glauben, dass beide Häuser zur selben Kette gehören. 

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