Archiv: Leben mit dem Buch

Wie der introvertierte Lebensstil der Südstaaten-Stadt Savannah durch einen Bestseller und den folgenden Touristenansturm vom Winde verweht wurde 

„You must have read the book.“ Nachdenklich lässt der Sitznachbar während des Fluges von Atlanta nach Savannah seine fleischige Rechte auf das beim 13. Sonntag im Jahreskreis aufgeschlagene katholische „Magnifikat“-Messbuch sinken, aus dem er während der ersten halben Flugstunde mit lautlosen Lippenbewegungen die Gebete der Tagesliturgie rezitiert hatte. 

Für Dr. Richard O’Connor, Unternehmensberater ausSavannah, ist klar: Wer als Tourist in seine Heimatstadt im US-Bundesstaat Georgia fliegt, hat „das Buch“ gelesen. Das Buch – so nennen die Leute am Ort den vor zehn Jahren erschienenen, allein in den USA drei Millionen Mal verkauften und von Clint Eastwood verfilmten Savannah-Bestseller des einstigen „Esquire“-Redakteurs John Berendt. „Midnight in the Garden of Good and Evil“ wird in Deutschland unter dem Titel „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ angeboten und handelt von Lust, Liebe und Laster im Treibhausklima von Georgias nostalgischster Stadt, von den Vergnügungen und Spleens, Intrigen und Morden ihrer exzentrischen Reichen und Schönen. 

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„Das Buch“ hat der einst in gewollter Abgeschiedenheit schlummernden Bilderbuch-Südstaaten-Stadt nun schon so viele amerikanische Besucher beschert, dass der Tourismus boomt. Souvenirläden verkaufen regalweise Midnight-Memorabilien. Der Buchautor wurde von der örtlichen Industrie- und Handelskammer mit einem Preis für seine Verdienste um den Fremdenverkehr ausgezeichnet und der 26. April inSavannah zum „John Berendt-Day“ ausgerufen. Dennoch will sich dem Amerikaner auf dem Nebensitz nicht recht erschließen, wie ein Mensch elf Stunden Flug auf sich nehmen kann, um in der größten Julihitze Savannah zu besuchen. 

Ihre geografische Isolation bedingte die sprichwörtliche Hermetik der Stadt, ihre traditionelle Introversion und Rückwärtsgewandtheit. Bis in die jüngste Vergangenheit – das heißt bis „das Buch“ kam – blieben die Leute von Savannah am liebsten unter sich. Man heiratete unter Nachbarn, entfernten Verwandten, örtlichen Geschäftsfreunden, Glaubensbrüdern. Die Stadt blieb weit gehend undurchlässig für Fremdeinflüsse. 

Die souveräne Gleichgültigkeit gegenüber Modeströmen wirkte architektonisch substanzerhaltend. „Anstatt ihre Wohnhäuser ständig dem jeweils herrschenden Zeit-geschmack anzugleichen, passen die Menschen vonSavannah sich und ihren Lebensstil vielmehr der vorhandenen Bausubstanz an“, urteilt der amerikanische Architekturhistoriker Roulhac Toledano. Diese Einstellung wiederum trage erheblich zur Authentizität der alten Stadt bei und bewirke auch heute noch ihren urbanen Charme. 

Unser Sitznachbar aus Savannah vermutet jedoch einen einfacheren Grund. Es sei wohl eher der langsam verblassende Reichtum gewesen, der die Ursprünglichkeit des Stadtbildes bewahrte. „Die reizvollsten Orte sind ja immer diejenigen, an denen alter Reichtum langsam vor sich hin welkt, wo das Vermögen zwar noch zur Aufrechterhaltung eines mondänen Lebensstils aber nicht mehr fürs Modernisieren und Bauen reicht“, sagt O’Connor. 

Savannah lebt vornehmlich von altem Geld eines Reichtums, dessen Fundament im 18. und 19. Jahrhundert durch den schwunghaften Handel mit Reis und Baumwolle gelegt wurde. In den letzten 100 Jahren hielt man sich in dieser einst so merkantilen Handels- und Hafenstadt ganz an die Maxime, dass die einzig anständige Art, ein Vermögen zu erwerben, darin liegt, es zu erben… und es sodann mit der für Altreiche typischen Sparsamkeit möglichst lang zu erhalten. 

Richard behauptet, dass die Liebe seiner Mitbewohner zum alten Geld nur noch übertroffen wird von ihrer Abscheu, es auszugeben. Da ist zum Beispiel jene Kupferminen-Erbin aus illustrem Savannah-Geschlecht, die sich in den Achtzigerjahren für ihre prächtige Villa ein schmiedeeisernes Gartentor maßfertigen ließ. Als das Tor mit der Rechnung über 1400 Dollar (damals ein erklecklicher Betrag) ankam, gab sich die Grande Dame gespielt empört über die Hässlichkeit des Stückes, tat die Arbeit als den letzten Dreck ab und zerriss vor den Augen des Lieferanten die Rechnung. Resigniert nahm der Handwerker das Tor zurück und bot es, da anderweitig unverkäuflich, per Zeitungsannonce zum Schrottwert von 190 Dollar an. Tags darauf schickte die Millionärin einen Strohmann vorbei, der den „Schrott“ noch auf 150 Dollar herunterhandelte… und ihn sodann für die Lady kaufte. 

Eine ausgesprochen gottesfürchtige Stadt sei Savannah, gibt uns Richard zum Abschied mit auf den Weg, als er nach der Landung liebevoll ein Gummiband um sein „Magnificat“ legt: Über 60 Prozent der Einwohner, so behauptet er, gehen hier jeden Sonntag zur Kirche. Nicht nur ist Savannah die Diözese mit dem höchsten Katholiken-Anteil im ganzen frommen Bible Belt. Auch die anderen Kirchen sind voll. Und das will viel bedeuten, wo doch das Branchentelefonbuch von Savannah für rund 150 000 Einwohner nicht weniger 687 Kirchen mit 52 Glaubensrichtungen auflistet. 

Den steinreichen Savannaher Antiquitätenhändler Jim Williams bewahrte solche Gottesfurcht freilich nicht vor dem Sündenfall. Seinem aufsässigen Liebhaber, einem bei Savannahs Männlein wie Weiblein gleichermaßen hoch im Kurs stehenden Strichjungen, jagte er drei Kugeln durch den käuflichen Leib. Da man in Savannah aber alles „in style“ tut, erschoss er ihn im gediegenen Ambiente seiner 1860 vom Konföderierten-General Hugh Weedon Mercer erbauten Villa – zu Füßen eines echten Gainsborough und an einem Schreibtisch, der einmal dem unter heroischeren Umständen erschossenen Habsburger-Kaiser Maximilian von Mexiko gehört hatte. Vor allem aber lieferte der Antiquitätenhändler dem Autor Berendt mit diesem Mord die prickelnde Sex-and-Crime-Rahmenhandlung zum Roman. 

Endlich am Steuer. Der heiße Fahrtwind ruft dem Ankömmling in Erinnerung, dass die Stadt auf demselben Breitengrad liegt wie Marrakesch, Tel Aviv oder Shanghai. Kein Wunder, dass der erste britische Gouverneur der damaligen britischen Kronkolonie, Savannah als den „heißesten Fleck der Erde westlich der Seychellen“ bezeichnete. 

Auf dem Highway zur Halbinsel Tybee Island, wo es sich mit offener Balkontür zum Atlantik hin frischer schlafenlässt als in der Stickluft der brütend heißen Altstadt, präsentiert sich die in den Feuilletons schwärmerisch gefeierte Stadt zuerst einmal von ihrer trivialsten Seite: Savannah Saturday Night Fever. Die Leute geben sich der Lieblingsbeschäftigung amerikanischer Provinzstädte hin: Just cruisin’. Tiefergelegte Hot-Rod-Camaros mit „Bless our Troops“-Aufklebern und hochgebockte Pick-up-Trucks im Dixie-Flaggen-Ornat überholen mit dem atavistischen „Trö-lö-lö-lö“-Lallen säuferischer V-8-Triebwerke. Jedes Mal wenn die Ampel auf Grün springt, leuchtet dem Besucher von neuem ein, warum die USA Kriege in den erdölreichen Ländern der Welt führen. 

Entlang der Einfallstraßen nach Savannah, inmitten des urbanen Potpourris von Strip Malls, Tankstellen, Kentucky-Fried-Chicken-Pavillons und Piggly-Wiggly-Supermärkten gemahnen immer wieder größere und kleinere, stattliche und armselige, gepflegte und verlotterte Kirchen an die von unserem Mitreisenden lobend hervorgehobene Gottesfurcht. Vor der „All People Church of God in Christ“ laden Bishop William H. Lamar & Successor auf einer Reklametafel zur Abendandacht mit anschließendem Spaghetti-Dinner. 

Dem Ankommenden steht der Sinn zum Abschluss der langen Reise eher nach weltlicher Einkehr. Also macht er auf dem Weg nach Tybee Island Rast im Cafe Loco, einem beliebten, gewollt verlotterten Hangout mit starken Bourbon-Ausdünstungen – genau die Art von Kneipe wie Ernest Hemingway, Tennessee Williams oder auch dessen nicht minder trinkfreudiger Namensvetter Hank sie frequentierten. Der nur eine halbe Meile weiter gelegene Crab Shack, wo man seine gekochten Krebse im Freien vor den neidvollen Augen eingesperrter Alligatoren verspeist, wäre noch ein wenig origineller gewesen, hätte da nicht jene ominöse Warnung im Restaurantführer gestanden: „Bring insect repellent… or borrow it from other guests.“ 

Auch auf dem Freisitz des Cafe Loco kommt der Gast in dieser Beziehung nicht zu kurz. Inmitten von hohem Schilfgras am Rand des Brackwassers gelegen, macht das Lokal seinem Namen alle Ehre. Wer hier nicht vom langen Warten (50 Minuten auf ein paar gegrillte Shrimps) verrückt wird, den treiben spätestens nach Sonnenuntergang die blutdürstigen Mücken an den Rand des Wahnsinns. „Don’t fight the mosquitos“, besänftigt uns der nach 47 Jahren Mückenstichen in Savannah zu wahrer Gelassenheit herangereifte Tischnachbar Brian Minkovitz, „you will learn to tolerate them.“ Wer solche Toleranz nicht aufbringt, dem bleibt mangels anderer Abwehrmittel nur noch die Zuflucht zu schnell und zuverlässig wirkenden Narkotika wie Southern Comfort oder Wild Turkey. 

Scharfe Drinks und große Cocktails haben in Savannah eine lange Tradition. Zwar hatten die Gründerväter in den Statuten der Stadt den Schnapskonsum ausdrücklich untersagt. Doch das nahm man hier nie allzu wörtlich. „Savannah has always been a wet city“, belächelt Brian die wiederholten pietistischen Trockenlegungsversuche. Während die Yankees unter der Prohibition den Alkohol in New Yorker Gullylöcher schütteten, hätten sich die Bürger von Savannah effizienter um die Alkoholvernichtung verdient gemacht, indem sie sich Bourbon und Rum direkt hinter die Binde gossen. 

Am nächsten Morgen endlich Old Town Savannah:„Southern Breakfast with Fried Eggs and Georgia Grits“ in Rays Famous Cafe auf der Montgomery Street. Wie Musik plätschert die Unterhaltung der Einheimischen im schmeichelnd weichen, schleppenden, von Vokalen getränkten Südstaaten-Akzent mit mehr gehauchten als gesprochenen Konsonanten dahin. „Fried eeeeyyyghhh“, singsangt die Bedienung. Sie spricht es so aus, als hätten wir nicht ein Spiegelei, sondern eine Spiegel-Acht geordert – und zwar eine jener lang gezogenen, die man auch auf die Seite kippen und ein Symbol für Unendlichkeit daraus machen kann. 

Southern Drawl nennt sich das bezaubernde, aus der englischsprachigen Originalfassung von „Gone with the Wind“ bekannte Idiom. Am elegantesten klingt dieser mürbe Akzent, wenn er sich mit der sprichwörtlichen Höflichkeit des alten Südens paart – zum Beispiel im Laden der Globe Shoe Company auf Savannahs Einkaufszeile Broughton Street. Da sich zum Beginn des Stadtrundgangs eine Sohle löst, werden neue Schuhe fällig. An der Kasse entschuldigt sich der Verkäufer, ein vollendeter Southern Gentleman, höflich: „Would it offend you, Sir, if I tell you that these shoes are 25 percent off?“ Ein manierlicheres Rabattangebot ist unvorstellbar. 

Egal, ob mit altem oder neuem Schuhwerk, beim Marsch durchs sommerliche Savannah wünscht man sich dann doch, man wäre zu einer günstigeren Reisezeit gekommen: Vielleicht im Februar zur Kamelienblüte; oder im März, wenn Akazien und Dogwoodbäume die Häuserfassaden in einem Meer von weißen, zartrosa und roten Blüten versinken lassen; oder im Oktober, wenn die größte Hitze und die wolkenbruchartigen Sommergüsse vorbei sind. Im Juli jedenfalls entartet der Spaziergang durch Old Town Savannah zur ständigen Flucht von einem Unterschlupf zum nächsten. Immer befindet sich der Besucher auf der Suche nach einem Dach – mal als Schattenspender vor der sengenden Sonne, dann als Regenschutz während der im Sommer mit entnervender Regelmäßigkeit mehrmals am Tag losbrechenden Gewitter. 

Vor der Glutsonne kann man sich wenigstens unter die Laubbaldachine der gewaltigen Magnolien auf den 22 quadratischen, zumeist von stattlichen Villen umbauten Squares retten, die allein schon aus diesem Grund viel zur urbanen Anmut von Savannah beitragen. Doch beim Gewitter helfen nur noch die festen Dächer der Cocktail-Bars. Wenn es der Drinks zu viele werden, bleiben nur noch jene lachhaft kitschigen aber wenigstens überdachten Touristen-Trolleys, die wir ursprünglich um jeden Preis meiden wollten. 

Am Ende sitzen wir dann doch im „Old Savannah Trolley“ und lassen uns auf einer der schwatzhaften Klischeebestätigungs-Touren durch die Stadt kutschen – vorbei an allen „Midnight“-Schauplätzen. Mit den toten Augen gelangweilter Touristen starren die Mitreisenden Löcher in die anmutigen Regency- und Antebellum-Fassaden der Stadthäuser. 

Nur an bestimmten Stellen kommt Leben unter die Passagiere, werden die Videokameras gezückt, klicken die Fotoapparate: Etwa vor dem durch Jim Williams’ Bluttat zu wahrer Prominenz geadelten Mercer House am Monterey Square. Aber auch an jener Parkbank, auf der Tom Hanks als „Forrest Gump“ mit der Pralinenschachtel auf dem Schoß ein dummes Gesicht machte. Oder vor dem „Twentyfive-Dollar-House“, das so heißt, weil es im 19. Jahrhundert zu diesem Preis verscherbelt wurde, nachdem die 15-köpfige Eigentümerfamilie an Gelbfieber gestorben war und niemand das stattliche Anwesen haben wollte. 

Nach diesem Strickmuster geht es durch die ganze Altstadt. Wenigstens übersteht man den subtropischen Wolkenbruch wieder einmal trocken. Die menschenleeren Straßen sind überflutet und in ein spukhaft fahles Gewitterlicht getaucht. In gespenstischen Wasservorhängen trieft der Regen von den in Savannah allgegenwärtigen und wie Halloween-Dokorationen an den Magnolien schmarotzenden Girlanden der als „Spanish Moss“ bekannten Tillandsia usneoides. Niemand wäre erstaunt, wenn am nächsten Trolley-Stopp ein paar Untote zusteigen würden. 

Nur ein Erz-Utilitarist wie Henry Ford konnte auf die Idee kommen, die herrlichen Gespensterpflanzen von den Bäumen zu reißen und zu Geld zu machen. Bei einem Savannah-Besuch beschloss der Autofabrikant tatsächlich, das Spanische Moos „abernten“ zu lassen, um es einer „nützlichen Bestimmung“ zuzuführen. Er ließ die Schmarotzer tonnenweise trocknen und verwendete sie als wohlfeile Polsterfüllung in seinem „Model T“. Doch das Spukkraut rächte sich, indem es schimmelte; die Polster verrotteten und stanken gotterbärmlich nach Verwesung; und das führte prompt zur ersten großen Rückrufaktion in der Automobilgeschichte. 

Kein einziges Wort des schwärmerischen Lobes in diesem Bericht über die Schönheit von Savannah? Kein einziges Wort. Es wurden deren schon genug gemacht. Savannah sei eine „schöne Dame mit einem schmutzigen Gesicht“, kommentierte die in Virginia geborene und später durch Heirat in England geadelte Lady Astor 1946 bei einem Besuch in der damals noch arg vernachlässigten Stadt. Schöne Damen aber bedürfen nie des Lobes, noch weniger, wenn sie sich endlich aufraffen, sich das Gesicht zu waschen. Dann wäre Belobigung nachgerade peinlich. 

Letzter Abend in Georgia unter mächtigen Magnolien und Zedern im Haus von Brian und Dianne Minkovitz auf Wilmington Island am Ostrand von Savannah. Nach ein paar Gläsern Chardonnay überkommt den Gastgeber heftiger Unmut über den seit Jahren in seiner Heimatstadt anhaltenden „Midnight“-Rummel. Die Leute von Savannah seien es allmählich leid, wenn tagein tagaus Touristen mit der Kamera um den Hals unangemeldet auf den Fußmatten ihrer ehrwürdigen Stadthäuser stehen und naiv grinsend fragen, ob sie mal eben reinschauen dürfen. Mit dem alten Way of Life sei es nun wohl endgültig vorbei. „Savannah has twice gone with the wind“, so der Gastgeber melancholisch, „once after the Civil War, and then again after the book.“ 

Abflug. Unterwegs lässt die gepflegte Seniorin mit dem lila getönten Haar zur Linken ihren „Architectural Digest“ auf dem Schoß ruhen, blickt gütig lächelnd herüber und erkundigt sich mit samtenem Drawl: „So, how was Savannah?Have you read the book?“ Himmel nein! Nicht schon wieder! 

„Gewiss doch, Ma’m, Savannah war eindrucksvoll, und das Buch amüsant.“ Und dann eine Nuance distanzierter: Nach so viel Besichtigung brauche man jetzt aber ein wenig Ruhe. – „That’s it, honey, a little rest!“, seufzt die Nachbarin, während ein Anflug von Resignation über die höflichen Lachfältchen huscht: Ein bisschen Ruhe, sinniert sie laut, genau das sei es, was sich die Leute in Savannah nun schon seit zehn Jahren sehnlich wünschen. 

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