Liebe Leserinnen und Leser,

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am Ende schaffte der Spitzenkandidat, der lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen hatte, nur 37 Prozent – die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ging für die CDU klar verloren. Fünf Jahre später will er es noch einmal wissen: Jürgen Rüttgers kam direkt aus dem Osterurlaub in die WirtschaftsWoche-Redaktion. Im Interview mit den Redakteuren Matthias Kamp, Bert Losse und Klaus Methfessel diskutierte er fast drei Stunden über sein Reformprogramm für das bevölkerungsreichste Bundesland. Dabei zeigte sich der CDU-Parteivize kämpferisch: „Wir werden von den Menschen schmerzhafte Opfer verlangen müssen“ (Seite 23). 

Dass sich für den am Wochenende offiziell beginnenden Wahlkampf massenweise Bundespolitiker angekündigt haben, zeigt, wie die Parteizentralen die Lage einschätzen: Fällt das letzte rot-grün regierte Bundesland, wird es für die Berliner Koalition bei der Bundestagswahl 2006 ganz eng. Wie die Chancen für Rüttgers und seinen Kontrahenten, NRW-Regierungschef Peer Steinbrück, stehen, lesen Sie auf Seite 20. 

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Wer Südkoreas Industriefestungen erkunden will, muss einen gigantischen Papierkrieg gewinnen. Ohne Absichtserklärungen, konkrete Fragenlisten, Referenzen und einen detaillierten Lebenslauf kommt in Südkorea kein Journalist zu einem hochrangigen Gesprächspartner. Japan-Korrespondentin Angela Köhler kennt das von vielen Recherchen in Seoul und Busan. Vor allem die Produktionsstrecken der Elektronikkonzerne sind abgeschirmt wie Hochsicherheitstrakte. Der unjournalistische Aufwand jedoch lohnt: „Made in Korea“ kommt auf breiter Front. Mit Konzernen wie Samsung, LG und Hyundai, aber auch mit Werften, Stahlproduzenten und Fluglinien sind die Nachbarn Chinas und Japans angetreten, die globalen Märkte aufzurollen (Titelgeschichte Seite 36). 

Vergleichsweise offen zeigte sich Köhler gegenüber dagegen Kenji Miura, Chef der legendären Operations Management Consulting Division (OMCD) bei Japans Autobauer Toyota. Der Grund: Die „Fabrik der Zukunft“ lässt sich nicht kopieren, sie ist ein ständiges Experiment (Seite 94). 

Ist Deutschland wirklich zu teuer geworden, um noch rentable Produktion zu erlauben? Die Preisträger des Wettbewerbs „Die Beste Fabrik“ , Deutschlands anspruchsvollstem Benchmark-Vergleich für produzierende Betriebe, beweisen das Gegenteil: Sie wachsen kräftig, fahren ordentliche Gewinne ein und schaffen Arbeitsplätze. Der Wettbewerb, den die WirtschaftsWoche in Deutschland jetzt schon im neunten Jahr begleitet, gewinnt nach Beobachtung der Juroren der renommierten Managementschulen Insead in Fontainebleau und WHU in Vallendar Jahr für Jahr an Klasse. Mit welchen Produktionskonzepten die besten deutschen Werke der Billiglohnkonkurrenz trotzen, lesen Sie auf Seite 84. 

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