Archiv: Lieber überraschen

Alain Bandle » Der Deutschlandchef des US-Computerherstellers Dell will den Umsatz innerhalb von drei Jahren verdoppeln. 

Jahrelang galt Deutschland als Problemmarkt Nummer eins für Dell. Doch seit im Februar 2005 der gebürtige Schweizer Alain Bandle den Chefposten in der deutschen Niederlassung des weltgrößten Computerherstellers übernahm, stellen sich erste Erfolge ein. So steigerte Dell die Computerverkäufe hier zu Lande im zweiten und dritten Quartal 2005 laut Berechnung des Marktforschungshauses IDC jeweils um mehr als 40 Prozent. Für die Zukunft legt Bandle die Messlatte daher hoch: „In Deutschland setzen wir derzeit rund 1,5 Milliarden Dollar um, in drei Jahren wollen wir mit drei Milliarden Dollar doppelt so groß sein.“ Zulegen will er vor allem bei mittelständischen Unternehmen sowie im öffentlichen Sektor. Schon heute sei Dell mit Abstand Marktführer als Lieferant von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern; bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern habe Dell bereits die Führungsposition in Deutschland errungen. „Wenn es uns gelingt, auch die ganz kleinen Firmen anzusprechen, haben wir noch ein riesiges Potenzial“, sagt Bandle. 

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Welchen Marktanteil er für die nächsten drei Jahre anpeilt, darauf will sich der 52-Jährige nicht festlegen. „Ich möchte nicht der große Ankündigungsmanager sein, ich überrasche lieber mit guten Resultaten“, sagt Bandle. 

Unternehmensgründer Michael Dell scheint mit dem umtriebigen Schweizer jedenfalls zufrieden zu sein: Im Dezember beförderte er ihn zum Vice-President. 

michael.kroker@wiwo.de 

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