Archiv: Mann des Ausgleichs

Wolfgang Kirsch » Der neue Chef der DZ Bank muss die Fusionsgespräche mit der WGZ Bank vorantreiben. Die Vorbereitungen laufen offenbar schon. 

Als Wolfgang Kirch am Freitag die Leitung der DZ Bank, dem Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken, übernahm, saß er im Flugzeug – auf dem Weg zur Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds in Singapur. Wenn der 51-Jährige nach Frankfurt zurückkehrt, dürfte er ein Projekt angehen, das sein Vorgänger Ulrich Brixner jahrelang erfolglos verfolgt hat: die Fusion der DZ mit der WGZ Bank. Ein Treffen der Bankspitzen stehe unmittelbar bevor, heißt es aus Bankkreisen. In den nächsten drei Monaten werde definitiv entschieden, ob sich die Institute zusammenschließen. Durch eine Verschmelzung ließen sich laut interner Berechnungen mindestens 100 Millionen Euro jährlich sparen. Derzeit agieren beide Banken nebeneinander. Die DZ Bank betreut 1100 Genossenschaftsbanken, die WGZ weitere 236. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Brixner steht Kirsch im Ruf, ein ruhiger, kompromissfähiger Manager zu sein. Eine Einigung mit WGZ-Bank-Chef Böhnke, so Bankkreise, sei deshalb wahrscheinlicher als unter Brixner. 

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melanie.bergermann@wiwo.de | Frankfurt 

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