Mehr Buchungen als erwartet

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Wolfgang Mayrhuber » Der Lufthansa-Chef will mehr Flüge mit Privatjets anbieten und prüft deren Einsatz in Asien und den USA. 

Der Erfolg hat Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber überrascht: Vor knapp einem Jahr startete er die Vermietung von Privatflugzeugen. Damals hatte er mit einer Hand voll Buchungen täglich gerechnet. Inzwischen verkauft er im Rahmen des Lufthansa Private Jet Services durchschnittlich zwölf Flüge am Tag, in Spitzenzeiten sogar bis zu 20. Den Umsatz im ersten Jahr schätzen Insider auf 15 Millionen Euro. Das dürfte doppelt so viel sein, wie zunächst erwartet. Derzeit sollen die Maschinen für fünf bis acht Passagiere sogar bis zu drei Millionen Euro im Monat einbringen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt der zuständige Lufthansa-Bereichsvorstand Thierry Antinori. Jetzt will er das exklusive Angebot ausweiten. 

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Bisher standen nur zwei Modelle zur Verfügung: die Cita-tion Bravo und die Citation Excel. Künftig können die Kunden zwischen vier Typen wählen. Neu sind die Hawker 800XP und die Falcon 2000. Diese beiden Modelle bieten mehr Platz und haben eine größere Reichweite. Deshalb kann sie nun vermehrt Flüge in Länder außerhalb der EU offerieren. 

Das soll jedoch erst der Anfang der Expansion sein. Antinori: „Wir denken darüber nach, Strecken innerhalb von Asien und den USA als Verlängerung unserer Linienverbindungen zu fliegen.“ Die Maschinen stellt NetJets bereit. Der weltweit größte Anbieter von Teileigentum an Flugzeugen, ähnlich dem Timesharing-Modell bei Ferienwohnungen, ist eine Beteiligung des amerikanischen Investors Warren Buffett. 

ruediger.kiani-kress@wiwo.de 

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