Mehr Geldfür Städter

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Arbeitslosengeld II »  Der Ombudsrat schlägt mehrheitlich eine stärkere Differenzierung vor. 

Die Höhe des Arbeitslosengelds II soll sich stärker nach den tatsächlichen Lebenshaltungskosten richten. Dafür spricht sich die Mehrheit des Ombudsrats aus, der im Auftrag der Bundesregierung die Folgen der Arbeitsmarktreformen untersucht und Ende Juni, Anfang Juli einen ersten Bericht vorlegen soll. 

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„Ich würde mich für unterschiedlich hohe Regelsätze zwischen Stadt und Land aussprechen, und zwar sowohl im Osten als auch im Westen“, sagt Hermann Rappe , Ex-Chef der IG Chemie und heute Mitglied des Ombudsrats, dem außerdem die frühere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann und Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf angehören. „Die unterschiedliche Höhe des Arbeitslosengelds in Ost- und Westdeutschland kann nur durch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten – abzüglich der Mietkosten, die ja übernommen werden – begründet werden“, sagt Biedenkopf. Diese Unterschiede gebe es aber in ganz Deutschland. „Wenn man das ignoriert, ist der Regelsatz in München sehr viel niedriger als in Landshut.“ 

rolf.ackermann@wiwo.de, 

peter gräf | Berlin 

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