Archiv: Messen empört

Werner Dornscheidt » Der Düsseldorfer Messechef befürchtet eine Zersplitterung der deutschen Messelandschaft. 

Es ist nur ein kleiner Punkt in der Föderalismusreform, doch für die deutschen Messegesellschaften hat er enorme Auswirkungen: Wenn Bund und Länder ihre Kompetenzen neu aufteilen, wird das Messerecht zur Ländersache. Das könne dazu führen, dass in jedem Bundesland andere Vorschriften gälten, empört sich Düsseldorfs Messechef Werner Dornscheidt. „Wir sind durchaus für die Erweiterung der Länderkompetenzen, aber nur da, wo es um Fragen von regionaler Bedeutung geht“, sagt Dornscheidt, „und beim Messerecht ist das nicht der Fall.“ Im schlimmsten Fall müsse sich ein ausländischer Konzern, der in Deutschland ausstelle, mit 16 Varianten des Messerechtes herumschlagen. Die Messen leiden jetzt schon darunter, dass das Baurecht von den Ländern unterschiedlich geregelt wird. So müssen etwa Treppengeländer auf Messeständen je nach Bundesland unterschiedliche Mindesthöhen haben. Peter Neven vom Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft: „Das ist für einen Standbauer vor allem aus dem Ausland kaum nachvollziehbar.“ 

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lothar.schnitzler@wiwo.de 

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