Archiv: Milberg und Toyota

Vorbilder » Doktorvater, Freund und Mentor: BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg (Foto) ist für Reithofer alles in Personalunion. Als der spätere BMW-Chef Milberg noch Professor an der TU München war, schrieb Reithofer bei ihm seine Doktorarbeit und war sein Assistent. Milberg holte ihn auch zu BMW. Das prägt. „Reithofer hat eine ungeheure Achtung vor Milberg“, sagt ein Konzerninsider. In der Automobilwelt hat es Reithofer ein Autobauer neben BMW besonders angetan: Toyota. „Ein bemerkenswertes Unternehmen“ sei der japanische Hersteller. Vor allem die Beharrlichkeit, mit der die Japaner ihre Ziele verfolgen und auch erreichen, imponiert dem 50-Jährigen. Dabei hat er selbst mit seinem Produktionssystem, das inzwischen als eines der flexibelsten der Branche gilt, mächtig Eindruck bei seinem Vorbild hinterlassen. Während andere Hersteller Schlange stehen, um einen Blick in die hocheffiziente Toyota-Produktion zu werfen, schauen sich die japanischen Manager inzwischen lieber die BMW-Produktion an. Ex-Toyota-Europachef Shinichi Sasaki soll sogar gesagt haben, dass er eine solche Produktion gerne für Lexus hätte. 

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