Archiv: Neues Bild der Sonne

Raumfahrt » Die Sonne schleudert bei sogenannten koronalen Massenauswürfen in kurzer Zeit oft Millionen Tonnen elektrisch geladener Teilchen ins All. Im schlimmsten Fall rast dieser Sonnenwind in Richtung Erde, wo er den Funkverkehr stört, Radiowellen ablenkt und sogar Stromnetze kollabieren lässt. Die US-Weltraumbehörde Nasa hat mit Stereo 1 und 2 jetzt zwei identische Satelliten zur Sonne geschickt, um die Wechselwirkung zwischen jenen Sonnenwinden und dem Magnetfeld der Erde zu studieren. Die Satelliten wurden unter Mitwirkung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt und haben kleine Teleskope an Bord, die an der Universität Kiel konzipiert und gebaut wurden. Sie sollen die Bestandteile des Sonnenwinds messen und analysieren. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr des kommenden Jahres erwartet. 

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