Archiv: Nicht mehrglücklich

Deutsche Börse » Die Beteiligung DGAP, Marktführerin bei Ad-hoc-Mitteilungen, steht zum Verkauf. 

Das Portfolio der Deutschen Börse soll weiter schrumpfen. Mathias Hlubek, Interimschef und Finanzvorstand der von Hedgefonds getriebenen Börse, will die Beteiligung an der Deutschen Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität (DGAP) abstoßen. Der Dienstleister ist Marktführer bei der elektronischen Verbreitung von Pflichtmitteilungen börsennotierter Unternehmen in Deutschland. Die Börse hält ein Drittel der DGAP-Anteile, die beiden anderen Drittel gehören den Finanzinformations-Anbietern Reuters und vwd. Auch die wollen verkaufen. Die DGAP soll in einem Ausschreibungsverfahren Wettbewerbern angeboten worden sein, heißt es in Finanzkreisen. Der Marktanteil der einstigen Monopolistin rutschte nach Branchenschätzungen auf unter 70 Prozent. Neben der dpa-Tochter News Aktuell (euro adhoc) warben ihr auch das Investor-Relations-Portal EquityStory und eine Tochter des norwegischen Hugin-Konzerns Kunden ab. Alle drei werden neben ausländischen Adressen wie Thomson Financial als Interessenten gehandelt. 

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hauke.reimer@wiwo.de | Frankfurt 

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