Archiv: Ohne Abfindung

Es ist wahr, dass China durch seine Kostenvorteile den Weltmarkt derzeit mit günstigen Produkten versorgt. Aber ich möchte zu bedenken geben, dass diese Produkte auf Maschinen hergestellt werden, die aus dem Westen und bevorzugt aus Deutschland kamen, was ein großer Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze hier ist. Beim Thema BenQ/Siemens leidet mein persönliches Vertrauen in den Rechtsstaat. Falls BenQ wirklich Vertragsbruch begangen hat, sollte es zur Rechenschaft gezogen werden, dann wären nicht nur die ausstehenden Millionen nicht zu begleichen, sondern auch die bereits gezahlten wieder einzufordern. Falls nicht, dann ist eine Einfrierung der Zahlung ein Vertragsbruch und weder mit hiesigen noch mit chinesischen Gesetzen vereinbar. Im letzten Jahr hat übrigens Siemens in Beijing, aufgrund des Verkaufs an BenQ, 1000 Menschen entlassen, ohne Abfindung und Kündigungsfrist. Ich hätte zu gerne die Reaktion aus dem Westen gesehen, wenn die chinesischen Amtskollegen von Merkel, Rüttgers und Stoiber vor die Kameras getreten wären, um die Steuervergünstigungen, die ausländische Investoren in China erhalten, von Siemens zurückzuverlangen. 

Peng Xu (Kommentar in blog wiwo.de/blackbaron) 

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