Persönlich betroffen

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IBM » Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt beginnt IBM-Chef Samuel Palmisano , den weltgrößten Computerkonzern radikal umzubauen. Vor allem den Dienstleistungsbereich IBM Business Services will er reformieren. So sind die Anfang März verkündeten Schließungspläne für die IBM-Betriebsstätten in Hannover und Schweinfurt Teil einer europaweiten Reorganisation. Palmisano will Service-Aufgaben in so genannte „Integrated Delivery Center“ überführen. Kleine europäische Standorte sollen bis Ende September geschlossen, ihre Aufgaben in den neuen Zentren im ungarischen Székesfehérvár und im tschechischen Brünn gebündelt werden. Dabei stehen in Europa rund 2500 Stellen zur Disposition, einschließlich dem bereits angekündigten Abbau von 580 Stellen in Deutschland. Die Aufgaben der Europazentrale in Paris sollen auf London für Nord- und auf Zürich für Südeuropa verteilt werden. Der bisherige IBM-Europachef Hans-Ulrich Märki hat die Umbaupläne selbst zu spüren bekommen. Seine Kompetenzen wurden beschnitten. Jetzt verantwortet Dominique Cerutti das operative Geschäft für West- und Südeuropa sowie Afrika. Nord- und Osteuropa sowie den Nahen Osten betreut Colleen Arnold. Märki muss mit dem Chairman-Posten vorlieb nehmen. 

m.kroker@wiwo.de 

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