Archiv: Poker um den Preis

Hans-Joachim Lohrisch » Der Pharma-Manager soll diese Woche die Angebote für das Medikamenten-Geschäft von Altana erhalten. 

Der Verkauf von Altana Pharma, der Medikamentensparte des Bad Homburger Altana-Konzerns, geht in die nächste Runde: Bis zum 8. September müssen die Interessenten ein „indikatives Angebot“ abgeben. Das heißt: Die Bieter sollen eine, allerdings unverbindliche Preisvorstellung nennen. Neben den Finanzinvestoren KKR und EQT bewirbt sich das dänische Unternehmen Nycomed. Es scheint derzeit gut im Rennen zu liegen: Nycomed ist das einzige Pharma-Unternehmen unter den Bietern. Weil es daher höhere Synergien erzielen kann, dürfte es bereit sein, einen höheren Preis als die Finanzinvestoren zu zahlen, heißt es aus Verhandlungskreisen. 

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In der Vergangenheit wurde über einen Kaufpreis zwischen fünf und sechs Milliarden Euro spekuliert. Bei den Verhandlungen, die für Altana Pharma-Chef Hans-Joachim Lohrisch führt, geht es vor allem um die Bewertung des Magenmittels Pantoprazol, das mehr als die Hälfte des Altana-Pharma-Umsatzes erwirtschaftet – die Patente laufen jedoch bald aus. 

juergen.salz@wiwo.de,brigitte v. haacke | Frankfurt 

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