Politik + Weltwirtschaft – Ausbildung: Die Wirtschaft bietet wieder mehr Lehrstellen an, und es wären noch mehr, würde die Politik endlich die Rahmenbedingungen verbessern. Heft 36/2006 Abzug Y

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Wenn Ausbildungsplätze wichtiger sind als Tarifverträge, dann könnte man den Lehrlingen helfen durch flexibles Verhalten, das von beiden Seiten vereinbart werden müsste. Ein Vorschlag könnte sein, auf die tarifliche Fixierung X unterschiedliche Abzüge, nennen wir sie Y, zu vereinbaren, die auch den schwachen Schülern eine Chance einräumen würden. Schüler, die ein Zeugnis vorlegen können mit einem Notendurchschnitt von eins bis zwei, erhalten eine Vergütung, die der tarifvertraglichen Regelung entspricht. Schüler mit einem Schnitt von zwei bis drei erhalten einen Abzug von einem Y. Liegen die Durchschnittsnoten zwischen drei und vier, werden zwei Y von der Lehrlingsvergütung abgezogen. Noch schwächere Schüler, die zum Beispiel keinen Hauptschulabschluss haben, erhalten einen Abzug von drei Y. Machen die Gewerkschaften dies mit? Sind die Betriebe bereit, unter diesen Bedingungen zusätzlich Lehrstellen anzubieten? Wenn einem das Wohl der Jugendlichen, die auf der Straße stehen, am Herzen liegt, wäre dies ein praktikabler Vorschlag. 

Max Seither Landau (Rheinland-Pfalz) 

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