Politik + Weltwirtschaft – Chefreporter Dieter Schnaas über den Niedergang der Familie – und ihre bunte Zukunft jenseits staatlicher Sozialfürsorge. Heft 17/2006 Anerkennung

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„Familie als Selbstverständlichkeit leben“– das ist der Satz, nach dem wir leben. Haben denn Familien nicht über Jahrhunderte hinweg alles in weiten Teilen selbst geregelt? Brauchen wir jemanden, der uns vorrechnet, wie viel Zeit wir Mütter mit den Kindern verbringen? Wieso sollen wir die Erziehung unserer Kinder plötzlich aus der Hand geben, sie schon frühzeitig Erzieherinnen anvertrauen, die uns völlig fremd sind? Ist es purer Egoismus, die eigenen Kinder gerne um sich zu haben? Müssen Väter jetzt zum zweimonatigen Erziehen gezwungen werden? Angst und bange kann einem werden! Für mich als Hausfrau und Mutter gibt es ein paar Dinge, die sind/wären mir lieb: Steuersplitting, Familienversicherung in der Krankenkasse, geregelte und zuverlässige Kindergarten- und Schulschlüsse (um 12.00/13.00 Uhr), eine angemessene Bewertung meiner Arbeit bei der späteren Rente, gesellschaftliche Anerkennung („Nur-Hausfrau“ – welche Frechheit!). Schon wäre ich zufrieden. 

Brigitte Barthmann Ottobrunn 

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