Politik + Weltwirtschaft – Unternehmens-steuern: Union begehrt gegen die Reformpläne von Finanzminister Steinbrück auf. Heft 28/2006 Lebenslänglich Deutschland

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Die große Koalition vergisst bei ihren Plänen zur Unternehmenssteuerreform das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: die Mittelständler in Form der Personengesellschaften. Als Vertreter dieser Gruppe fühle ich mich als die Kuh, die es zu melken gilt. Wir sind zu lebenslänglich Deutschland verurteilt, weil wir eben nicht mit einem Geniestreich unsere Arbeitsplätze in Ausland verlagern können, um der ständig steigenden fiskalischen Belastung zu entkommen. Uns nützt keine Senkung der Körperschaftsteuer. Wir brauchen die Abschaffung der Gewerbesteuer, eine einheitliche Besteuerung aller Unternehmen und eine Umlage der Steuereinnahmen des Bundes an die Kommunen. Die Belastungsgrenze ist erreicht. In meinem Unternehmen liegt die Steuerquote effektiv über 60 Prozent (42 Prozent Einkommensteuer, 20 Prozent Gewerbesteuer sowie Zwangsbeiträge zu Berufsgenossenschaft, IHK und ähnlichen). Und Kommunen scheuen sich nicht, Hebesätze nach Belieben in die Höhe zu schrauben (Zwickau: 470 Prozent!). 

Roland Förster Zwickau (Sachsen) 

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