Politik + Weltwirtschaft – Warum die Konjunkturauguren so häufig Fehlprognosen abgeben.Heft 36/2006 Offene Ohren

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Ihr Kommentator Malte Fischer liegt richtig, wenn er darauf hinweist, dass größere Korrekturen aktueller statistischer Ergebnisse ein Tribut an die Schnelligkeit sind, welche die Öffentlichkeit von den statistischen Ämtern bei der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten erwartet. Dies gilt in besonderem Maße für saisonbereinigte Reihen. Auch die amtliche Statistik in Deutschland befindet sich in einem intensiven internationalen Wettbewerb. Insbesondere die USA veröffentlichen ihre Konjunkturdaten sehr früh, allerdings gefolgt von häufigen und mitunter erheblichen Revisionen. Viele wichtige Datennutzer in Europa wollen bei den deutschen Daten nicht schlechter gestellt sein. Unter diesem Zeitdruck versucht das Statistische Bundesamt eine vernünftige Balance zwischen Aktualität und Genauigkeit der Daten zu halten. So beruhen wesentliche Fortschritte des soeben verabschiedeten Mittelstandsentlastungsgesetzes auf Vorschlägen der amtlichen Statistik. Die Empfehlungen des Kommentars sind also bei der amtlichen Statistik bereits auf offene Ohren gestoßen. 

Johann Hahlen, Präsident desStatistischen Bundesamtes Wiesbaden 

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