Archiv: Positive Prognose

Der Automarkt wächst mit zweistelligen Raten. Vor allem die Japaner geben kräftig Gas. 

Der chinesische Automobilmarkt gehört zu den dynamischsten der Welt. Rund 5,7 Millionen Pkws wurden in China im vergangenen Jahr produziert – ein Zuwachs von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte der Anstieg sogar 14,2 Prozent betragen. Für das laufende Jahr rechnen Experten mit einem Zuwachs von zwölf Prozent auf dann 6,4 Milionen Fahrzeuge. In den Folgejahren soll sich der Anstieg bei zehn Prozent einpendeln. 

Bestseller im vergangenen Jahr war der Kleinwagen Xiali, von dem das Unternehmen FAW-Xiali 179 700 Stück verkaufen konnte. Auf den Plätzen dahinter kamen der Elantra von Hyundai, der Santana von Shanghai Volkswagen, der Buick Excelle von General Motors und der Jetta von FAW-Volkswagen an. 

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Vor allem die Japaner, hauptsächlich im südlichen Kanton (Guangzhou) ansässig, bauen ihr Engagement massiv aus. Dort befindet sich mit Dongfeng-Nissan auch der bei den Verkaufszahlen am stärksten wachsende Hersteller. Und bei Guangzhou-Toyota läuft dieses Jahr die Montage des neuen Camry an. Die Gesamtkapazität aller Fahrzeuge von Toyota soll von derzeit 300 000 auf 500 000 steigen. Für das Jahr 2010 strebt Toyota in China ein Marktanteil von 10 Prozent an. 

Erfolgreich arbeitet auch Guangzhou Honda. Das Joint Venture steigerte seinen Absatz im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent auf 186 142 Fahrzeuge. Der Bau einer zweiten Fabrik ist beschlossene Sache. 

Aufgehellt hat sich das Bild zuletzt auch für Volkswagen. Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen, die in China lange Zeit alle anderen Hersteller klar dominiert hatten, erstmals einen Verlust verbuchen müssen. Für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres konnte China-Chef Winfried Vahland nun wieder einen kleinen Gewinn in Höhe von 37 Millionen Euro vermelden. Die Prognose für die zweite Jahreshälfte fällt ähnlich positiv aus. Die Wende brachte vor allem das im vergangenen Jahr aufgelegte Sparprogramm. Das Ziel, die Kosten bis Ende 2008 um 40 Prozent zu senken, werde, so Vahland, bis zum Jahresende bereits um mehr als die Hälfte erfüllt sein. Bis zum August hat der Verkauf der Marken VW und Audi in China um 29,5 Prozent zugelegt. Vahland: „Wir werden in diesem Jahr deutlich mehr als 600 000 Autos verkaufen.“ Im vergangenen Jahr waren es rund 570 000 Fahrzeuge. 

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