premiere Forderung verkauft aldi Gegen Original getauscht postbank Kontoführung verteuert MÄrz Produkt ersetzt Deutsche Telekom/T-DSL Störung kreativ genutzt Karstadtquelle Weisungen ignoriert

Archiv: premiere Forderung verkauft aldi Gegen Original getauscht postbank Kontoführung verteuert MÄrz Produkt ersetzt Deutsche Telekom/T-DSL Störung kreativ genutzt Karstadtquelle Weisungen ignoriert

Im November 2004 erhielt ich ein Schreiben von Premiere mit der Bitte, die Smart Card zu meinem abgelaufenen Vertrag an Premiere zurückzusenden beziehungsweise einen Schadensersatz in Höhe von 35 Euro zu zahlen. Da ich auf Grund meines Umzuges diese Karte tatsächlich noch im Besitz hatte, sandte ich sie umgehend per normalem Brief an Premiere. Ich verzichtete auf ein Einschreiben, der Zeitersparnis wegen. Vier Wochen später erhielt ich ein Schreiben von einem von Premiere beauftragten Inkassobüro mit einer Gesamtforderung in Höhe von 75 Euro, da Premiere meine Karte nicht erhalten hat. Zusätzlich mit dem Hinweis, dass ich mit Negativmerkmal in eine Kundendatei eingestellt würde. Als Bankangestellter wäre mir dies sehr unangenehm, und ich wandte mich an Premiere. Dort könne man mir nicht helfen, dies sei so Geschäftspraxis und man schreibe keine Mahnungen. Stattdessen verkaufe man die Forderungen an ein Inkassounternehmen. Hier werden keinerlei kaufmännische Grundsätze im Mahnwesen eingehalten. Innerhalb der Familie werden wir nun vier Abonnements kündigen. 

Volker Andersen, Hamburg 

Anzeige

Im Sommer kaufte ich bei Aldi-Süd den Nachbau eines Kinderanhängers. Auf der Verpackung wurde mit Baugleichheit zum Original und dem Stiftung-Warentest-Siegel des Originals geworben. Einige Wochen später kaufte ich ein Jogger Zubehörset des Originalanhängers und musste leider feststellen, dass dieses beim Aldi-Nachbau nicht zu montieren war, weil alle notwendigen Bohrungen und Halterungen fehlten. Nach einer schriftlichen Beschwerde beim Aldi-Kundenservice wurde mir prompt geantwortet und mitgeteilt, dass die Reklamation an den Hersteller weitergeleitet wurde. Von diesem erhielt ich kurz darauf das Angebot, den Aldi-Anhänger gegen den Originalmarkenanhänger zu tauschen. Alles ohne Kosten für mich. 

Michael Rapp, Geislingen (Baden-Württemberg) 

Die Postbank hat zum 1. Januar 2005 ihre Preise für Geschäftskonten massiv erhöht. Wer beispielsweise bislang einen geringeren Zahlungseingang als 10 000 Euro pro Monat hatte und ab Januar 2005 einen durchschnittlichen Habensaldo im Monat von unter 5000 Euro (für das die Postbank keinen Cent Guthabenzins gewährt), zahlt als neuen Pauschalpreis 9,90 Euro statt wie bisher 5,90 Euro. Macht eine Preissteigerung von 67,8 Prozent! Hinzu kommen (daher ist der Begriff Pauschalpreis nicht korrekt), noch weitere Kosten für alle beleghaften und alle beleglosen Buchungsposten (hier ab dem 11. pro Monat). Dafür ist die Postbank nicht einmal im Stande, die Kosten des Postbank-Business-Girokontos detailliert aufzuschlüsseln, was an sich im Geschäftsleben eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Ich muss jeweils zu Quartalsbeginn die genaue Kostenberechnung in einem gesonderten Schreiben geradezu erbetteln. 

Rolf Schwager, Heilbronn (Baden-Württemberg) 

Vor etwa zwei Jahren kaufte ich eine Herrenstrickjacke des Herstellers März München AG. In den letzten Wochen begann sich die Jacke an den Ärmelnähten aufzulösen. Da ich keine Rechnung mehr besaß, kontaktierte ich das Unternehmen via E-Mail. Nach wenigen Tagen bat mich die Reklamationsabteilung, das Produkt zur Begutachtung einzusenden. Bereits eine Woche später erhielt ich kostenlos eine neue Strickjacke. Diese Firma muss man sich merken. 

Rainer T. Hamm, Römerberg (Rheinland-Pfalz) 

Ich verfüge über einen T-DSL-Anschluss. Im Dezember war dieser Anschluss gestört, und es bedurfte einer Vielzahl von Telefonaten mit dem zuständigen Service, bis schließlich die Funktionsfähigkeit wiederhergestellt wurde. Dies war verständlicherweise eine unzumutbare Belastung, zumal meine Familie berufsbedingt zwingend auf die T-DSL-Verbindung angewiesen ist. Statt einer Entschuldigung seitens der Deutschen Telekom AG erhielt ich eine so genannte Auftragsbestätigung, in der man mich zu der Neubereitstellung eines T-DSL-Anschlusses beglückwünschte und mir zudem die Bereitstellungskosten in Rechnung stellte. Zu einer telefonischen Richtigstellung waren die Servicemitarbeiter nicht in der Lage. Stattdessen verwies man mich auf das Rechtsmittel des schriftlichen Widerspruchs, den ich natürlich unverzüglich einlegte. 

Silvia Giradot, Erfurt 

Vermutlich würde Grete Schickedanz im Grab rotieren, wenn sie wüsste, was ihre Nachfolger so treiben. Nicht nur, dass ein ganzer Urlaubstag verloren ging, weil Quelle offensichtlich den Unterschied zwischen Rechnungs- und Lieferanschrift bei einer einfachen Kühlschranklieferung nicht kennt. Ein kleines Radiogerät wurde außerdem völlig defekt angeliefert, die Gutschrift erfolgte erst nach massiver Intervention. So wurde uns außerdem ein zerkratzter Deckenfluter geliefert. Während der KarstadtQuelle-Vorstand in Essen uns eine schriftliche Entschuldigung sandte, sah eine Kundendienstmitarbeiterin nicht ein, den Weisungen ihrer Bosse zu folgen und schickte uns ein Inkassounternehmen. Der „Spaß“ mit dieser Chaosfirma geht nun schon ins zweite Jahr. Wann wachen die Karstädter auf? Wundern über die problematische Konzerngeschäftslage braucht sich in Essen eigentlich niemand mehr bei so viel Kundenservice. 

Christian Dirk Ludwig, Hohen Neuendorf bei Berlin 

Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%