Archiv: Rampe ins Weltall

Raumfahrt » Statt mit Raketen sollen Kleinsatelliten mit bis zu 100 Kilogramm Gewicht künftig mithilfe einer Magnetschnellbahn ins All katapultiert werden. Dies sehen Pläne eines kalifornischen Unternehmens namens Launchpoint Technologies vor. Die Ingenieure wollen die Satelliten unter eine aerodynamisch geformte Schutzhülle aus Polycarbonat packen, auf einen Schlitten setzen und das Projektil dann in einem fünf Kilometer großen Ring aus supraleitenden Elektromagneten auf eine Geschwindigkeit von 23 Mach (etwa 27 500 Kilometer pro Stunde) beschleunigen. Ein Laserstrahl würde dann das Projektil vom Schlitten lösen und über eine Rampe in den Himmel schießen. Nach Berechnungen der Konstrukteure würde ein Satellitenstart mit dem System nur 50 000 Dollar kosten, 100-mal weniger als ein Raketenstart. Auch zur Versorgung bemannter Raumstationen im All oder auf dem Mond mit Wasser und Lebensmitteln könnte die Technik dienen. Das US-Verteidigungsministerium will das Verfahren nun in den nächsten zwei Jahren finanziell fördern und auf Realisierbarkeit prüfen. 

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