Riese sucht die Kleinen

Archiv: Riese sucht die Kleinen

Physik » Mit Teilchenbeschleunigern wie dem Cern in Genf oder Desy in Hamburg haben Physiker dutzendfach bewiesen, dass Protonen, Neutronen und Elektronen keineswegs die einzigen Bausteine des Universums sind. Muonen, Quarks, Neutrinos, Bosonen und andere Winzlinge gehören dazu. Der Traum der Physiker ist es, die Ursprungsteilchen zu finden, aus denen sich alle anderen zusammensetzen. Diesem Ziel kommen sie 2007 möglicherweise näher. Dann geht in Genf der Large Hadron Collider in Betrieb, ein 27 Kilometer langer Teilchenbeschleuniger, durch den Partikel fast mit Lichtgeschwindigkeit sausen. Durch die Kollision zweier Teilchenströme sollen sie in die Grundbausteine zerlegt werden. Nachgewiesen werden sollen diese mithilfe gewaltiger Detektoren, die physikalische Eigenschaften sichtbar machen. Der wichtigste Beschleuniger, Atlas, wird derzeit fertig gestellt. Er wiegt 7000 Tonnen, ist 45 Meter lang und hat einen Durchmesser von 22 Meter. An Entwicklung und Bau sind 1700 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt. Aus Deutschland sind Forscher unter anderem aus Bonn, Dortmund, Mainz, München, Wuppertal und Heidelberg dabei. 

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