Archiv: Schneller Wechsel

Giuseppe Tartaglione » Nur elf Monate nachseinem Amtsantritt steht der Seat-Vizepräsident vor der Ablösung. Bei der deutschen Vertriebstochter regiert das Chaos. 

Seat ist derzeit das größte Sorgenkind im Volkswagen-Konzern. Trotz Milliardeninvestitionen schreibt die spanische Lifestyle-Marke rote Zahlen, trotz neuer Modelle bleibt der Absatz in Europa hinter den Erwartungen zurück. Mit einer Riege neuer Vertriebsstrategen sollte in diesem Jahr die Wende eingeleitet werden. Von Fiat Powertrain wurde dafür eigens Giuseppe Tartaglione abgeworben. Der Seat-Vize installierte bei Seat Deutschland, der größten Vertriebsgesellschaft, mit dem Ex-Kia-Manager Matthias Heinz und dem Audi-Mann Oliver Stein eine Doppelspitze. Und holte mit Jörg Nolting einen neuen Vertriebsleiter von Skoda. Doch die Rechnung ging nicht auf: Nolting warf bereits während der Probezeit das Handtuch. Und Heinz liefert sich einen Machtkampf mit Finanzgeschäftsführer Stein. Für Heinz wird nun Ersatz gesucht. Aber auch Tartaglione, der im Sommer noch als Nachfolger des damaligen Seat-Präsidenten Andreas Schleef gehandelt wurde, steht Konzernkreisen zufolge wegen ausbleibender Erfolge im Verkauf vor der Ablösung. 

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