Archiv: Sichtbare Atome

Mikroskopie » Mit einer Art magnetischer Brille haben zwei Forscher aus Jülich und Darmstadt sowie Maximilian Haider, der Chef des Heidelberger Brillenherstellers Ceos, dem Elektronenmikroskop eine Unart ausgetrieben. Die elektrooptischen Linsen, die den abtastenden Elektronenstrahl leiten, führen normalerweise zu kleinen Abbildungsfehlern. Die Folge: Die Mikroskope erreichen nicht die hohe Auflösung, die theoretisch möglich wäre. Die drei Forscher haben nun ein elektromagnetisches Korrekturelement entwickelt, das diese Abbildungsfehler wie eine Brille korrigiert. Unter dem Elektronenmikroskop werden auf diese Weise selbst einzelne Atome sichtbar, die bisher nur als verwaschene Klumpen erschienen. Die Innovation findet großen Anklang: Fast alle großen Hersteller in Europa, Japan und den USA wollen in Kürze Geräte mit der Ceos-Korrekturoptik anbieten. 

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