Archiv: Späte Folgen

Rewe » Der Handelskonzern muss seinen Plan aufgeben, in den USA institutionelle Anleger zu finden. 

Zwei Wochen lang tourte  Dieter Berninghaus im September durch die USA. Als Rewe-Chef wollte er für das Kölner Handelsunternehmen bei institutionellen Anlegern rund 250 Millionen Euro einsammeln. Wenige Tage nach der Reise verließ er überraschend den Chefposten. Jetzt ist die geplante Anleihe gescheitert. 

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Mit dem Geld wollte Deutschlands zweitgrößter Handelskonzern (Penny, Minimal, DER- und Atlas Reisebüros) seine Expansion im Ausland beschleunigen. 

Offenbar, so verlautet aus Bankenkreisen, hätten die Vorfälle um Ex-Rewe-Chef Berninghaus die potenziellen Anleger irritiert. Von ihrem Engagement hätten sie deshalb jetzt Abstand genommen. Gegen Berninghaus ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft Köln im Zusammenhang mit dem Kauf einer Internetfirma im Jahr 2000. Außerdem hat Rewe gegen Berninghaus eine Schadensersatzklage eingereicht. Am Freitag kommender Woche eröffnet die Kammer für Handelssachen des Landgerichts Köln das Schadenersatz-Verfahren gegen Berninghaus. 

mario.brueck@wiwo.de 

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