spitzenverbände Signal zur Mehrarbeit

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Nach mehreren Unternehmen verlängern auch einzelne Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter und wollen so ein Signal für den Standort Deutschland setzen. Beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) steigt die Wochenarbeitszeit von 40 auf 42 Stunden. Das Gehalt der 190 DIHK-Mitarbeiter erhöht sich deshalb allerdings nicht. Anfang 2002 erst hatte der DIHK die Wochenstundenzahl von 38,5 auf 40 angehoben und bis zu fünf übertarifliche Urlaubstage gestrichen. Damit wolle der DIHK, so dessen Präsident Ludwig Georg Braun, ein Vorbild sein für längere Arbeitszeiten in Deutschland. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hob die Wochenarbeitszeit für seine 100 Mitarbeiter bereits zum 1. Januar dieses Jahres von 38,5 auf 40 Wochenstunden an – ohne Lohnausgleich. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat die Arbeitszeiten ihrer 120 Mitarbeiter individualrechtlich geregelt. Die Spanne reicht bereits von weniger als 25 bis zu mehr als 40 Stunden in der Woche. Für die 140 Beschäftigten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) ändert sich hingegen nichts: Sie behalten ihre 39-Stunden-Woche „Vertrauensarbeitszeit“, so der BDI. cr 

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