Sportwetten – Der staatliche Anbieter Oddset und die private Konkurrenz. Heft 6/2005 Privatisieren

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Ihr Artikel bringt die gegenwärtige Situation auf den Punkt. Wir vertreten inzwischen mehrere europäische Wettanbieter und eine dreistellige Zahl ihrer Vermittler in Deutschland. Auch die Landesbehörden haben offenbar längst begriffen, dass ihr Monopol auf die Sportwetten nicht zu halten ist. Allerdings bedeutet jeder Tag, den die Rechtslage länger unklar bleibt, und jedes private Wettbüro, dass die Eröffnung wegen der unklaren Rechtslage verschiebt, weitere Gewinne für den staatlichen Sportwettenanbieter Oddset. Die Lösung des Problems erscheint denkbar einfach: Oddset muss privatisiert und in den Wettbewerb mit anderen Anbietern aus dem In- und Ausland entlassen werden. Die Privatisierungserlöse mögen dazu dienen, die Länder für den Verlust ihres Monopols zu entschädigen und könnten auch in die Finanzierung der Fußball-WM 2006 fließen. Zugleich würde das deutsche Sportwettengeschäft professionalisiert. Die bei Oddset herrschende Riege von Ex-Politikern würde durch gestandene Buchmacher ersetzt. Zugleich könnte der Staat, der nun nicht mehr um eigene Gewinne fürchten müsste, eine wirksame Aufsicht über Sportwettenveranstalter und -vermittler aufbauen. 

Robert DübbersRechtsanwalt Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) 

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