Archiv: Strom aus der Rinne

Solarenergie » Erstmals seit 15 Jahren wird wieder ein solarthermisches Kraftwerk gebaut. Die US-Gesellschaft Solargenix Energy errichtet es in Boulder City im Bundesstaat Nevada. 19 300 so genannte Solar-Receiver, öldurchflossene gläserne Rohre in der Brennlinie gewaltiger rinnenförmiger Spiegel, produziert dafür als Zulieferer Schott Solar im bayrischen Mitterteich. Flabeg in Gelsenkirchen liefert gewölbte rinnenförmige Spiegel, die Sonnenstrahlen einfangen und sie auf die Receiver konzent-rieren. Die Parabolrinnentechnik wurde weit gehend in der spanisch-deutschen Solarforschungsanlage Plataforma Solar de Almería entwickelt. Neun Kraftwerke dieser Art mit einer Gesamtleistung von 354 Megawatt wurden bis 1991 in der kalifornischen Mojave-Wüste am gleichen Standort errichtet, ebenfalls mit Flabeg-Spiegelrinnen. Das konzentrierte Sonnenlicht erwärmt das Thermoöl in den Receivern auf bis zu 400 Grad Celsius. Diese Energie wird in einem Wärmetauscher auf Wasser übertragen, das verdampft und einen Turbogenerator zur Stromerzeugung antreibt. Das Kraftwerk Solar One in Nevada wird eine Leistung von 64 Megawatt haben. In diesem Jahr soll der Bau des ersten von zwei 50-Megawatt-Kraftwerken der gleichen Art in Spanien beginnen. Das Projekt plant das Fürther Unternehmen Solar Millennium. 

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