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Deutsche Börse » Nach der Aufsichtsratssitzung am 10. Oktober soll für das von Hedgefonds bedrängte Unternehmen eine neue Ära beginnen. 

Der Zeitplan steht: Wenn der Aufsichtsrat der Deutschen Börse am 10. Oktober zusammenkommt, wird der ehemalige J. P. Morgan-Banker Kurt Viermetz den Posten des Aufsichtsratschefs von Rolf-E. Breuer übernehmen – falls alles glatt läuft. Zuvor werden beide gemeinsam ihre Kandidaten für das Amt des Vorstandschefs und für die freien Sitze im Aufsichtsrat präsentieren. 

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Anfang dieser Woche meldete die Börse den Rücktritt von gleich drei Aufsichtsräten: Stefan Jentzsch von der HypoVereinsbank will sich angeblich auf den Fusionsprozess mit der italienischen UniCredit konzentrieren, zumal UniCredit-Chef Alessandro Profumo im Börsen-Aufsichtsrat bleibt. „Jentzsch war wohl auch wegen seiner Nähe zu Ex-Börsenchef Werner Seifert bei den an der Börse beteiligten Hedgefonds kein Idealkandidat“, vermutet ein Frankfurter Börsianer. Als Investmentbanker bei Goldman Sachs in Frankfurt hatte Jentzsch die Deutsche Börse zusammen mit Seifert 2001 an die Börse gebracht. Zurückgetreten sind auch der Hedgefondsmanager und Ex-Commerzbank-Vorstand Mehmet Dalman sowie der ehemalige ING-Vorstand Hessel Lindenbergh . 

In Kreisen der Börse heißt es, Viermetz sei durchaus zuzutrauen, dass er einen Ausländer als Nachfolger für den im Frühjahr abgetretenen Seifert vorschlage. Mit der Kandidatensuche war Yvonne Beiertz befasst, Partnerin des Headhunters Spencer Stuart in Frankfurt. Breuers und Viermetz Aufsichtsratsliste, auf der vor allem in- und ausländische Banker stehen sollen, ist aber offenbar noch nicht vollständig. 

hauke.reimer@wiwo.de | Frankfurt, 

stefanie burgmaier | Frankfurt 

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