Titel und Einblick – Staatsfeind Nr. 1: Chefredakteur Stefan Baron über Christopher Hohn als Vorbild für deutsche Aktionäre. Heft 21/2005 Sozial denken

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Bisher war ich mit Ihren Beiträgen immer mehr als zufrieden, da diese meistens die Probleme auf den Punkt gebracht haben. Der letzte Kommentar ist aber, denke ich, nicht ganz geglückt! So sollte nicht vergessen werden, dass Deutschland eine soziale Marktwirtschaft ist. Sicherlich ist Herr Müntefering weit über den Rand hinausgeschossen, trotzdem ist es richtig, dass Eigentum verpflichtet. Denn was hilft es den Aktionären, wenn diese schnell und viel Geld erhalten, die Firmen aber nicht fähig sind, die Zukunft zu gestalten? Unternehmenschefs vergessen mehr als zu oft, dass nicht ihnen das Unternehmen gehört (wie ab und an auch gerne Regierungen). Echte Charaktere fehlen. Wer bewundert denn noch Unternehmenslenker wegen ihres Charismas, wegen ihres Auftretens, ihres Mutes und auch ihrer Selbstlosigkeit? Die Kapitalismuskritik ist nicht im Grundsatz falsch, denn nur wer auch sozial denkt, hat Chancen auf Nachhaltigkeit. Ein gutes Unternehmen braucht gute Leute, und diese können nur motiviert werden, wenn sie eine Zukunft sehen. 

Markus Müller Trier 

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