Archiv: TraumBoote

Der Klassiker: Shamrock V 

Die Shamrock V ist die klassische Yacht schlechthin. Gebaut wurde die Yacht 1930 für Sir Thomas Lipton, als noch kein Mensch von Megayachten sprach. Lipton wollte mit ihr den America’s Cup gewinnen. Vergeblich. Sein Tee jedoch wurde dank der Teilnahme am Cup und der damit verbundenen Publizität weltbekannt. 

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Die 37 Meter lange Shamrock V ist für acht Gäste in vier klimatisierten Kabinen konzipiert, besitzt Satellitenkommunikation, TV, Video, DVD im Salon, Wasserski, Angelausrüstung und Beiboot mit Außenborder. Die Yacht wird von einer neunköpfigen Crew betreut und segelt hauptsächlich im Mittelmeer. 

Kosten pro Woche: ab 39 500 Euro 

Der Weltrekord: Mirabella V 

75 Meter lang. Der Mast so hoch wie ein 30-stöckiges Haus: Die Mirabella V schlägt alle bisher gebauten Einmaster in jeder Beziehung um Längen. Sie trägt mehr Segelfläche als die Gorch Fock je an Bord hatte – 3400 Quadratmeter. Ihr Besitzer, der Amerikaner Joseph Vittoria, war Topmanager der Autovermieter Hertz und Avis. Die Yacht wurde 2004 fürs Chartern konzipiert und so konstruiert, dass sie sich beim Segeln höchstens 20 Grad neigt. Ein segelndes Luxushotel. Die Eignerkabine, eine veritable Suite, liegt auf dem Hauptdeck, die sechs luxuriösen Kabinen für zwölf Gäste befinden sich unter Deck, doch mit Meeresblick. Eine 14-köpfige Crew segelt und sorgt für das Wohl der Gäste. Die Yacht ist im Sommer im Mittelmeer unterwegs, winters in der Karibik. 

Kosten pro Woche: ab 275 000 Dollar 

Die Zukunft: Mumu, Parsifal III, Wally B 

Diese drei Megayachten sind eine Klasse für sich: Ihr Design demonstriert, wie in Zukunft Segelschiffe aussehen könnten. Die Linien der Mumu künden von neuer Schnittigkeit, bei der Parsifal III verstärkt sich dieser Eindruck noch durch die radikale Reduktion aufs Wesentliche, ohne beim Komfort zu sparen. Die italienischen Architekten der Wally B kreierten ein Schiff von konsequenter Schlichtheit, das paradoxerweise gerade deshalb in jedem Hafen Aufsehen erregt. Alle drei Yachten besitzen hervorragende Segeleigenschaften. Mit dem Äußeren harmoniert das Innendesign, das bezüglich der Ausstattung keine Wünsche offen lässt. 

Mumu 

Länge 39 Meter, ein schnelles Design mit französischem Touch: weißes Leder, helles Holz und viel Raum. Sechs Gäste in drei Kabinen (alle mit Internet), sechsköpfige Crew. Tauchausrüstung inklusive Unterwasser-Scooter. Segelrevier: Sommer im östlichen Mittelmeer. 

Kosten pro Woche: ab 70 000 Dollar 

Parsifal III 

54 Meter langer Aluminium-rumpf mit zwei Karbonmasten: Der Großmast ist 60 Meter hoch. Die Segelgeschwindigkeit liegt bei maximal 18 Knoten, die Segelfläche bei 3000 Quadratmeter. Zwei Jacuzzis an Bord. Die italienische Perini-Navi-Werft setzte mit diesem Boot neue Maßstäbe für Design und Luxus in der Megayacht-Klasse. Diesen Sommer stellt die Werft im Privatauftrag den Dreimaster Maltese Falcon fertig: 88 Meter, eine der längsten Privatsegelyachten der Welt. Ob der Dreimaster Charter fahren wird, ist zur Stunde noch nicht entschieden. Die Parsifal III wurde 2005 gebaut. Zwölf Gäste in sechs Kabinen und eine neunköpfige Crew. Segelrevier: Sommer 2006 Karibik, Winter 2006/07 im Mittelmeer. 

Kosten pro Woche: ab 178 000 Euro 

Wally B 

33 Meter lang prangt dieses Schiff im Look der Zukunft: Lackiertes Karbon, Stahl, Holz und italienisches Leder schaffen ungeachtet des High-Tech-Charakters eine warme Atmosphäre. Sechs Gäste in drei Kabinen und eine fünfköpfige Crew. Segelrevier: westliches Mittelmeer. 

Kosten pro Woche: ab 54 000 Euro 

Weitere Yachten der Megaklasse gibt es ab 27 000 Euro pro Woche. 

Logemann Yachting: www.logemann-yachting.de 

Ocean Independence: www.ocyachts.com 

Mediterranean Yacht Brokers Association: www.mybamembers.com 

Daniel Peterlunger 

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