Viele kleine Billigmarken

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E-Plus » Nach dem Start von Simyo bereiten Debitel & Co. weitere Discountangebote mit eigenen Billigmarken vor. 

Anfang Juni startete E-Plus-Chef Uwe Bergheim die Billigmarke Simyo. Jetzt ziehen die Konkurrenten nach. Bis Ende August wollen in Deutschland aktive Mobilfunkdienstleister eigene Billigangebote auf den Markt bringen. Insbesondere die Großen der Branche, allen voran Debitel, Mobilcom und The Phone House, stehen in den Startlöchern, um Simyo mit eigenen Discountmarken anzugreifen. Wie Simyo verzichten sie auf jeglichen Schnickschnack und verkaufen SIM-Karten ausschließlich im Internet. Die Service Provider wollen die sich erstmals bietende Chance nutzen, eigenständige Produkte ohne Nennung des Netzbetreibers zu entwickeln. Experten erwarten, dass noch in diesem Jahr fünf weitere Discountmarken den deutschen Mobilfunkmarkt erobern. Phone-House-Chef Ralf-Peter Simon schloss bereits einen entsprechenden Vertrag mit E-Plus ab, Debitel-Chef Paul Stodden will im August folgen, und der ausscheidende Mobilcom-Chef  Thorsten Grenz strebt eine Vereinbarung mit T-Mobile an. Mit der Discount-Tochter Simyo (19 Cent pro Minute) schuf E-Plus-Chef Bergheim einen Präzedenzfall, der auch den Mobilfunk-Dienstleistern ohne eigenes Netz größeren Spielraum mit zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten einräumt. Auch sie dürfen jetzt feste Kapazitäten bei Mobilfunkbetreibern mieten und weiterverkaufen. Gegenüber den Kunden treten sie erstmals wie ein Netzbetreiber auf. Der Name des Betreibers taucht auf dem Handydisplay nicht mehr auf. 

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juergen.berke@wiwo.de 

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