Archiv: Vor der Tür

Jacques Herzog, Pierre de Meuron » Die Schweizer Architekten haben die Allianz Arena erbaut. Doch zum WM-Eröffnungsspiel sind sie nicht eingeladen. 

Sie haben dem Londoner Museum Tate Modern ein neues Gesicht gegeben, für Prada ein Aufsehen erregendes Einkaufszentrum in Tokio gebaut und planen gerade das Pekinger Olympiastadion – die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron. In Deutschland wurden sie spätestens durch die Allianz Arena in München bekannt, die sie geplant haben und wo am Freitag mit dem Spiel Deutschland gegen Cosa Rica die Fußballweltmeisterschaft beginnt. Doch zur Eröffnungsfeier im selbst entworfenen Stadion sind die beiden Stararchitekten nicht geladen. Weder der Fußballweltverband Fifa noch das deutsche Organisationskomittee unter Leitung von Franz Beckenbauer oder der Versicherungskonzern Allianz, Namensgeber und Sponsor der Arena, setzten sie auf ihre Gästelisten. „Wir werden nicht zum Eröffnungsspiel gehen“, so Herzog und de Meuron, „es ist schwierig, Tickets zu bekommen und wir sind emotional stärker an den FC Basel gebunden als an Deutschland oder Costa Rica.“ 

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manfred.engeser@wiwo.de 

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