Archiv: Weiterer Crashtest

Peter Bijvelds » Der EU-Generalimporteur des umstrittenen chinesischen Geländewagens Jiangling Landwind bessert nach. 

In den Niederlanden wird der chinesische Geländewagen Jiangling Landwind zwar seit Mitte des Jahres verkauft, doch die europäische Betriebserlaubnis (Whole Vehicle Type Approval) rückt in weite Ferne. Peter Bijvelds, EU-Generalimporteur des Landwind, rechnet damit, dass mindestens neun Monate vergehen, ehe er die uneingeschränkte Betriebserlaubnis in den Händen hält. 

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Bisher wird das Auto über die so genannte Einzelbetriebserlaubnis nach Europa gebracht. Dazu muss es nur in einem EU-Staat eine Zulassung erhalten. Und noch wichtiger: Es muss nicht die europäischen Crashtest-Normen erfüllen. Genau deshalb war der Wagen jedoch in die Kritik geraten. Bei einem Crashtest des ADAC war das Auto kürzlich durchgefallen. Jetzt will der Weltdachverband der Automobilclubs die umstrittene Zulassungspraxis mithilfe des EU-Parlaments und der EU-Kommission strikter fassen. Bijvelds hat deshalb, und um den Vertrieb zu erleichtern, die europäische Betriebserlaubnis beantragt, die auch einen Crashtest vorschreibt. „Es wurde eine zusätzliche Strebe eingebaut, um die Stabilität des Fahrzeugs zu verbessern“, sagt der Niederländer. Außerdem habe der Wagen einen Crashtest des TÜV nach EU-Kriterien bereits bestanden. Den Deutschlandvertrieb soll der Autohändler Dresen, einer der größten Opelhändler Deutschlands, koordinieren. 

matthias.kamp@wiwo.de, 

thomas katzensteiner 

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