Wulf von SchimmelmannVorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank

Archiv: Wulf von SchimmelmannVorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank

Nüchtern, sachlich und penibel aufgeräumt wirkt das rund 50 Quadratmeter große Büro, das Wulf von Schimmelmann, 59, im fünften Stock des Glasgebäudes an der Bonner Friedrich-Ebert-Allee seit sieben Jahren nutzt. Das immense Arbeitspensum, das der Postbank-Chef bewältigt, verraten nur die drei schwarzen Aktenkoffer, die sich kaum vom schwarzen Sideboard abheben. „Damit transportiere ich am Wochenende meine Akten nach Hause“, sagt von Schimmelmann, der in der Woche in der Regel von 8 bis 21 Uhr im Büro anzutreffen ist, um die größte Privatkundenbank Deutschlands zu leiten. Sparsam wie der ehemalige McKinsey-Berater ist, hat er die schwarzen Büromöbel von seinem Vorgänger Dieter Boening übernommen. Nur einen Sekretär aus Buchenholz aus dem späten 18. Jahrhundert hat der gebürtige Bayer von zu Hause mitgebracht. „Der Kontrast von hell und dunkel, von alt und modern gefällt mir“, begründet er seine Wahl. Über der schwarzen Sitzecke hat von Schimmelmann, der gerne im Mittelmeer und in der Karibik segelt, historische Stiche von Segelschiffen aufgehängt. Im wuchtigen schwarzen Regal steht neben vielen Büchern ein Steuerrad aus Holz. „Das ist das Steuerrad des Postbank-Seglers, mit dem wir vor dem Börsengang von Bonn nach Frankfurt gesegelt sind“, erzählt von Schimmelmann. Auf seinem Schreibtisch hat er Fotos seiner Frau und seiner drei erwachsenen Kinder aufgestellt. Beeindruckend ist der Blick aus seinem Fenster. Der Bankchef schaut nicht nur auf den Turm der Deutschen Post, die noch immer die Mehrheit an der Postbank hält, sondern auch auf die ehemalige SPD-Baracke und das einstige Abgeordnetenhaus, den langen Eugen. 

stefanie.burgmaier@wiwo.de | Frankfurt 

Anzeige
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%