Archiv: Zweiter Anlauf

Stefan Jentzsch » Der neue Dresdner-Bank-Vorstand kämpft um sein neues Geschäftsmodell. 

Beim New York City Marathon landete Stefan Jentzsch auf Platz 13 628, im Beruf gibt er sich mit einem hinteren Rang nicht zufrieden. Der 44-Jährige, seit einer Woche im Vorstand der Dresdner Bank und Leiter des neuen Unternehmensbereichs Corporate & Investment Banking, will das Unternehmen wieder zu einem respektierten Mitspieler im Investmentbanking machen. Derzeit zählt es nicht zu den Topten der Branche. Damit sich das ändert, belebt Jentzsch ein Modell wieder, an dem der frühere Allianz- und Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer gescheitert ist. Der wollte 2002 das Firmenkundengeschäft und die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein zusammenführen. Dagegen wehrten sich damals vor allem die Regionalleiter im Firmenkundengeschäft. Sie wollten sich ihre Arbeit nicht von den Investmentbankern aus London oder Frankfurt diktieren lassen. Um die sieben Regionalfürsten in das neue Konzept einzubinden, denkt Jentzsch wohl an eine getrennte operative Verantwortung für Produktion und Vertrieb. Für die Produktion wären die Investmentbanker zuständig, für den Vertrieb die Firmenkundenbetreuer. Während Jentzsch am vergangenen Freitag nach London flog, um die Investmentbanker zu beruhigen, will er die Regionalfürsten in Deutschland in Telefonkonferenzen überzeugen. Anfang Februar soll die neue Struktur stehen. 

Anzeige

stefanie.burgmaier@wiwo.de | Frankfurt, 

yvonne esterhazy | London 

Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%