Aktie Total: Ölreserven für zwölf Jahre

Aktie Total: Ölreserven für zwölf Jahre

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Kursverlauf der Total-Aktie zwischen 2006 und 2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Im Gleichschritt mit dem Crash am Ölmarkt haben die Aktien des Ölkonzerns Total kräftig an Wert verloren. Doch für den nächsten Ölpreisanstieg sind die Franzosen bestens gerüstet.

Trotz herben Kursverlustes ist es keineswegs ausgemachte Sache, dass eine schwache Wirtschaft automatisch einen niedrigen Ölpreis und magere Gewinne der Multis zur Folge hat. Zwar sinkt die Nachfrage nach Öl, doch auch das Opec-Angebot wird zu Januarbeginn um 2,2 Millionen Barrel gedrosselt. Das ist genauso viel, als ob einer der großen Ölkonzerne völlig ausfällt. Und die Erschließung neuer Quellen liegt auf Eis. Sollte sich die Nachfrage dieses Jahr auch nur etwas stabilisieren, wäre ein schneller Dreh des Ölpreises wahrscheinlich.

Total gehört zu den Ölkonzernen, die das schwierige Jahr 2009 gut überstehen dürften. Erstens liegen die Produktionskosten mit neun bis zehn Dollar je Barrel im Branchenvergleich ziemlich niedrig. Zweitens reichen die geprüften Reserven für mehr als zwölf Jahre – wobei neue Projekte (etwa Ölsand in Kanada) nicht eingerechnet sind. Und drittens ist Total mit einem Eigenkapital von 50 Milliarden Euro (40 Prozent der Bilanzsumme) solide finanziert. Der hohe Cash-Anteil von 13 Milliarden Euro macht es zudem möglich, schnell günstige Übernahmegelegenheiten zu nutzen. Außerdem dürfte die Dividende stabil bleiben und fünf Prozent Rendite abwerfen.

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