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11 Kommentare"...Weil Anleihen nur noch Magerzinsen bieten, kommen Anleger an Dividendenpapieren aber nicht vorbei." Tolle idee! Mit diesem Argument haben andere idioten vor 200 Jahren auch schon einmal mit Tulpenzwiebeln spekuliert. Nur wurden deren Verluste hinterher nicht vom Steuerzahler finanziert! Macht weiter so...
bitte nicht alles über einen Kamm scheren: E.on + RWE sind wohl kaum zu teuer. Sie haben an der rasanten Kursentwicklung nur bedingt teilgenommen und bieten eine gute Dividendenrendite. bASF, bayer + Linde sind extrem gut gelaufen aber sie bieten keine gute Dividende. MAN und Siemens waren zuletz schwach und konnten sich erst in den letzten Tagen wieder berappeln. Von ihren Höchstständen sind diese titel aber weit entfernt! Wer langfristig orientiert ist kann sich auch noch die Deutsche Telekom ins Depot legen. (unter Dividendengesichtspunkten) Ansonsten gibt es auch noch andere europäische oder deutsche Aktien. Es müssen ja nicht immer langwieilige DAX-Titel sein. Und zu weiteren Entwicklung an den börsen: Natürlich wird es deutliche Korrekturen geben. Aber der nächste Crash ist erstmal in den nächsten Monaten nicht in Sicht.
„Aber der nächste Crash ist erstmal in den nächsten Monaten nicht in Sicht“.
Seit wann kündigt sich denn ein Crash an? Habe noch nie gehört, dass es am Hoch oder am Tief geklingelt hat. Zuerst heißt es immer „kleine Korrektur“ (Nachkaufkurse), dann ist es eine größere Korrektur (abwarten jetzt nur nicht verkaufen) – und dann ist es plötzlich eine crashartige bewegung (tja, Pech gehabt). Übrigens, umgekehrt genauso!
@börsenexperte: Natürlich haben Sie Recht, wenn ein Flugzeug in ein Hochhaus oder das Pentagon stürzt, läßt sich dieser Crash nicht vorhersagen. Wenn die börse aber über Wochen oder Monate abgekoppelt und entgegensetzt zu fundamentalen Daten und Warnhinweisen haussiert, schon. Niemand weiß so richtig, wie es 2010 weitergehen wird. Trotzdem muß sich jeder eine Strategie zurechtlegen, nach der er handeln wird. Auf diesem Niveau noch groß einzukaufen wäre sicherlich verkehrt. Gegen Kursrutsche kann man sich aber nach unten absichern. Dividendentitel sind sicher in der momentanen Lage nicht die schlechteste Strategie. Wenn man sich die Kursentwicklung der DAX-Dividendentitel in den letzten Tagen ansieht, sieht man, daß anscheinend einige Anleger so denken.
Lieber Magerzinsen und keine Verluste, als Risikopapiere mit vielen Versprechungen und Verlusten !
Glaube keinem Verkäufer in der bank, denn diese Leute haben Vorgaben und stehen unter Druck diese "Wert" Papiere zu verkaufen.
Warum sollen wir denn nur die Schlawiner finanzieren ?
Eine sehr fundierte und realistische Zusammenfassung der Sachlage. Dieser beitrag hebt sich wohltuend von dem ab, was man ansonsten an Schwachsinn zu lesen bekommt. Vor allem in der derzeitig laufenden Hausse, die nur durch das billige Geld getrieben wird und von sonst gar nichts. ich weiss gar nicht wer und warum jemand ein so großes interesse hat den Dax im Jahresschlusskurs über 6000 zu sehen. Wahrscheinlich diejenigen um die letzten Deppen Anfang nächsten Jahres noch in den Markt zu locken, bevor es abwärts geht. Natürlich sind die dann schon längts in fallende Märkte investiert.
Sagen wir's mal so - ich würde nicht in die Vorstände der DAX-Unternehmen investieren.
Vermutlich sind die schon mehr am Rettungsfallschirme basteln als daran ihre Firmen neu auszurichten.
Hemmungslos visionslos.
Einen börsencrash sehe ich eigentlich kurzfristig auch nicht, da sämtliche Analysten sich derzeit bedeckt halten und nicht von einem Dax bei 8.000 oder ähnlichen Szenarien reden.
Und auch unsere Wirtschaftsweisen gehen mit niedrigen Wachstumsraten aus.
Und da sowohl Wirtschaftsweise als auch Analysten regelmäßig schlechter "raten" als Affen mit Dartpfeilen, muss man sich auf deren Tipps nicht verlassen.
Aber pessimistische Aussichten können halt leichter positiv übertroffen werden als optimistische Aussichten. Und so steht die Chance auf positive Meldungen im nächsten Jahr ganz gut.
Gefährlich ist allerdings nach wie vor die hohe Geldmenge, die im Umlauf ist. Da Politiker aber kurzfristig denken, gehe ich nicht davon aus, dass hier allzu große Einschnitte zu erwarten sind.
Allerdings kaufe ich persönlich nicht mehr hinzu, sondern halte meine paar Aktien nur noch.
Meine Prognose: Der Dax steht Ende 2010 bei 7557 Punkten. Wer etwas anderes knobbelt, mag aber auch recht haben ;-)
Die ersten "Experten" sagen wieder die 7500 für das nächste Jahr voraus. Das ist schon ein Warnzeichen. Was dahinter steckt ist klar: "Leute, kauft wieder Fonds und Derivate!" ich wäre da sehr vorsichtig. Die Lage ist sehr fragil. Es wird 2010 mehrmals auf und ab gehen. Und am Ende wird es ein eher mageres Kursplus (vielleicht 6500?) stehen. Wenn eine der "blasen" platzt, dann geht es auch noch mal kräftig an den börsen bergab. Mein Tipp: Heftige Kurskorrektur in China. Wie gesagt, dies ist nur meine persönliche Meinung. Aber jeder muß sich ja eine Strategie zurechtlegen.
Kommentare zu: Börse 2010: Was hält, was fällt
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