Aktientipp: Accell Group: Ohne Stützräder

Aktientipp: Accell Group: Ohne Stützräder

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Kursverlauf der Accell-Group-Aktie 2008-2010(Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Auswahl)

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch der Absatz des niederländischen Fahrradkonzerns Accell Group. Aktionären winkt jetzt eine ansprechende Dividende.

Fahrrad fahren ist eine tolle Sache: Radler entlasten die Gesundheitskassen, weil sie sich fit und gesund halten. Außerdem leisten sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, weil sie das Auto stehen lassen. Das gilt auch für die wachsende Zahl der Minderstrampler, die auf ein E-Bike steigen. Denn umweltverträgliche, komfortable und bezahlbare Elektroantriebe sind in der Fahrradindustrie, anders als in der Automobilindustrie, längst etabliert – und ohne staatliche Subventionen auf dem Weg zum Massenmarkt. Der holländische Fahrradkonzern Accell Group verkauft knapp eine Million Räder pro Jahr.

Verkäufe ziehen wieder an

Unter dem Dach der Gruppe finden sich 19 Marken, darunter Batavus, Ghost, Hai Bike und Hercules. Bei einem durchschnittlichen Endkundenpreis von 900 Euro pro Fahrrad konzentriert sich Accell überwiegend auf das mittlere und obere Qualitätssegment. Drei Viertel des Umsatzes, der 2009 um sechs Prozent auf 573 Millionen Euro zulegte, holen die Holländer über den Verkauf von Fahrrädern rein. Ein Fünftel steuern Komponenten und Zubehör bei, der Rest entfällt auf Fitnessgeräte. Regional verteilt sich der Umsatz auf die europäischen Schlüsselmärkte Holland (41 Prozent Anteil), Deutschland (25) und Frankreich (10). Auf die übrigen EU-Länder entfallen 17 Prozent, die restlichen 7 Prozent auf Märkte außerhalb der EU. Unterm Strich verdiente Accell im Vorjahr 32,7 Millionen Euro. Das waren 15 Prozent mehr als 2008. Der lange und stramme Winter hat die Geschäftsdynamik zum Jahresauftakt 2010 etwas gebremst, doch mit den Temperaturen zogen auch die Verkäufe wieder an. Für das Gesamtjahr stellt das Management erneut steigende Umsätze und Erträge in Aussicht. Entsprechend winkt Aktionären auch für 2010 eine ansprechende Dividende. Gemessen an der Ausschüttung von 1,58 Euro für 2009 – diese konnten sich Aktionäre wahlweise in Cash oder in Aktien auszahlen lassen –, rentiert die Fahrradaktie mit 4,5 Prozent.

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