Aktientipp: Ahold profitiert von globaler Aldisierung

Aktientipp: Ahold profitiert von globaler Aldisierung

Der Verfall der Lebensmittelpreise macht den niederländischen Supermarktkonzern Ahold zum Gewinner. Die Aktie trotzt dem Gesamtmarkt und läuft stabil.

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Kursverlauf der Ahold-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Auswahl)

Der holländische Supermarktkonzern Ahold zählt offenbar zu den Gewinnern der fortschreitenden Aldisierung ("Wieder Preise gesenkt") im Handel. 2009 legte der Umsatz um rund neun Prozent auf knapp 28 Milliarden Euro zu. Rechnet man heraus, dass es 2009 mehr Verkaufstage gab als 2008 und unterstellt man konstante Wechselkurse, beträgt das Erlösplus immer noch rund vier Prozent.

Gutes Geschäft mit US-Ketten

Angesichts der Abwärtsspirale der Preise im Lebensmitteleinzelhandel ist das eine respektable Leistung. Der Konzern, der knapp 60 Prozent der Gesamterlöse mit seinen US-Ketten macht, hatte sich rechtzeitig darauf eingestellt, dass Konsumenten sparen müssen. In den Regalen finden sich heute viel mehr preisgünstige Eigenmarken als früher. So jagte Ahold der Konkurrenz Marktanteile ab. Geholfen hat die vor der Krise beendete Modernisierung der Läden. Weil an der Börse nun eher defensive Qualitäten gefragt sein werden, sollte die Aktie stabiler laufen als der Gesamtmarkt, zumal das Kurs-Gewinn-Verhältnis 2010 von gut elf moderat ist.

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