Aktientipp: Amgen: Risiko entschärft

Aktientipp: Amgen: Risiko entschärft

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Kursverlauf der Amgen-Aktie zwischen 2007/2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Das Comeback der Aktie des weltgrößten Biotechkonzerns Amgen kann weitergehen: Ein neues Medikament gegen Osteoporose verspricht ein Erfolg zu werden.

Vor einem Jahr machten sich die Börsianer Sorgen um die Zukunft des weltgrößten Biotechkonzerns. Amgens Blockbustern Aranesp und Epogen, die zur Behandlung von Blutarmut bei Dialyse- und Krebspatienten eingesetzt werden und 40 Prozent zum Konzernumsatz (15 Milliarden Dollar 2008) beisteuern, drohte wegen gefährlicher Nebenwirkungen zeitweise der Verkaufsstopp. Dazu kam es letztlich nicht, die Behörden verschärften aber die Auflagen. Dennoch erlebte die Aktie ein Comeback. Während der S&P 500 seit März 2008 um ein Drittel absackte, zog der Amgen-Kurs um bis zu 60 Prozent an.

Die Erlöse von Epogen hielten sich 2008 stabil (2,5 Milliarden Dollar), den Rückgang bei Aranesp (minus 15 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar) fingen Zuwächse des Entzündungshemmers Enbrel (plus elf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar) und der bei Immunschwäche verabreichten Medikamente Neulasta/Neupogen (plus acht Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar) auf.

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Hoffnungen, das Klumpenrisiko im Produktportfolio zu entschärfen, ruhen jetzt auf Denosumab. Das Medikament gegen Osteoporose lieferte ausgezeichnete Testergebnisse und steht vor der Einführung – geschätzter Jahresumsatz 3,2 bis 5,0 Milliarden Dollar.

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