Aktientipp: Aurubis: Mehr Kupfer aus der Hütte

Aktientipp: Aurubis: Mehr Kupfer aus der Hütte

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Kursverlauf der Aurubis-Aktie 2007-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Das laufende Jahr läuft miserabel. Doch bei Europas größter Kupferhütte herrscht jetzt Grund zu Optimismus: Neben neuen Aufträgen aus Asien besteht auch in westlichen Industrieländern wieder mehr Bedarf an Kupferprodukten. 2010 will Aurubis wieder Geld verdienen.

Neun Millionen Euro minus standen am 30. Juni zu Buche – und ob Aurubis noch bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres (30. September) in die Gewinnzone kommt, ist offen. Im nächsten Geschäftsjahr jedoch dürfte Europas größte Kupferhütte wieder Geld verdienen. Besonders lebhaft bestellt China derzeit bei der Anlegern noch unter ihrem alten Namen bekannten Norddeutschen Affinerie. In Asien treiben umfangreiche Infrastrukturprojekte und die Aufstockung der Lagerbestände die Nachfrage.

Salzgitter stockt auf

Zudem registrieren die Aurubis-Manager nun auch in den westlichen Industrieländern mehr Bedarf an Drähten, Kabeln oder Kupferplatten. Der Anstieg des Kupferpreises hilft Aurubis zusätzlich. Zum Jahresanfang kostete eine Tonne Kupfer knapp 3000 Dollar, derzeit sind es gut 6000 Dollar. Bleibt der Preis für das rote Metall stabil, wertet das die Kupferbestände von Aurubis wieder auf. In den vergangenen neun Monaten hatten Wertberichtigungen das Ergebnis um 24 Millionen Euro gedrückt. Im nächsten Geschäftsjahr wird diese Belastung voraussichtlich entfallen und macht damit den Weg für eine Rückkehr in die Gewinnzone frei. Bei Kursen um 24 Euro sind Aurubis-Aktien eine Spekulation auf eine Erholung des Kupfermarktes. Dass Großaktionär Salzgitter seinen Anteil von derzeit 25 Prozent auf knapp 30 Prozent ausbauen will, stützt den Aktienkurs zusätzlich.

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