Kommentare zu: Canadian Oil Sands Trust: Heiter nach wolkig

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4 Kommentare
  • 20.03.2010, 18:36 UhrAnonymer Benutzer: T.Setzer

    Nicht ein Wort zu den Problemen, die dieses Wirtschaften hervorruft. Wie mir scheint, hat Herr oder Frau xxx nur die Unternehmensnachrichten studiert. Das ist ganz peinlicher "Wirtschaftsjournalismus".

    Schaut man sich das Thema Ölsand in Kanada genauer an, trifft man auf eine lange Kette von Verbrechen gegen die Natur und Menschen dort.
    Die Firmen sind vom Gesetz verpflichtet Umweltschäden zu beseitigen, jedoch bilden sie dafür gerade mal die von den örtlichen behörden geforderten Rücklagen. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass die Minenprojekte nach gewisser Zeit in die insolvenz geschickt werden, um Forderungen auszuweichen.

    Die bergbauextraktion des Ölsandes hat eine direkte Auswirkung auf die lokalen und globalen Ökosysteme. in Alberta zerstört diese Form der Ölextraktion vollständig den borealen Wald, die Moore, die Flüsse sowie die natürliche Landschaft. Es ist zweifelhaft, ob sich in den Abbaugebieten jemals wieder das bisherige natürliche Ökosystem entwickeln wird. Trotz Projekten der bergbauindustrie, welche die Zurückgewinnung des borealen Waldes in Alberta zum Ziel haben, ist mehr als 30 Jahre nach beginn des Abbaus keines der Gebiete als „zurückgewonnen“ zertifiziert.

    Für jedes produzierte barrel synthetischen Öls werden mehr als 80 Kilogramm Treibhausgase in die Atmosphäre freigegeben und ungefähr 4 barrel des Abwassers werden in Teiche entleert. Das erwartete Wachstum der Erdölgewinnung in Kanada bedroht auch seine internationalen Verpflichtungen. Kyoto-Protokoll: Treibhausgasemissionen um 6 Prozent bis 2012 verringern. Dennoch hatten um 2002 die Treibhausgasemissionen Kanadas um 24 Prozent zugenommen.

    Hier noch eine ganz gute Zusammenfassung auf Deutsch:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27579/1.html


    ich möchte nicht das Wort von der ethischen Verantwortung schwingen, dennoch liegt hier offen wie selten, dass wir so nicht mit dem Planeten, umgehen können.

  • 01.04.2010, 14:23 UhrAnonymer Benutzer: Horsefly

    Jau, alles richtig was Sie da so anführen. in Deutschland ist auch
    Mitte der 80er Jahre der Untergang der Wälder, teilweise mit Foto,
    auf das schlimmste geschildert worden ! Der saure Regen würde alle Wälder hier vernichten ! Und, ist es so ?

  • 07.04.2010, 16:33 UhrAnonymer Benutzer: T.Setzer

    @horsefly: Wie können Sie eine nicht aufgegangene Prognose mit der Wirklichkeit gleichsetzen?
    Fahren Sie hin und/oder informieren Sie sich.
    Was meinen Sie, passiert mit den Rückstandsbecken? Verflüchtigen, wie ihr saurer Regen, weil Stickoxidemmissionen drastisch reduziert worden, werden sie sich nicht. Was aber gerade JETZT dort vor Ort los ist, zeigte gerade das ZDF (Link siehe unten).

    Was ich verlange, ist guter Wirtschaftsjournalismus und der bezieht auch ökologische Fragestellungen mit ein, da diese sich zu ökonomischen auswachsen. Zu den Problemen in Kanadas Ölsandregionen ist von allen Seiten Diverses veröffentlicht.

    Abenteuer Wissen beim ZDF:
    http://www.abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,7527099,00.html

  • 07.04.2010, 17:03 UhrAnonymer Benutzer: T.Setzer

    http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&gl=de&ptab=2&ie=UTF8&oe=UTF8&msa=0&msid=108196188713716166424.00047327c6bc5586e994a&ll=57.046706,-111.535263&spn=0.277888,0.699692&t=h&z=11

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