Aktientipp: Chevron: Genug zu tun

Aktientipp: Chevron: Genug zu tun

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Kursverlauf der Chevron-Aktie 2008-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron kann die Ölförderung ausbauen und macht trotz Preisverfall beim Öl weiterhin Milliardengewinne.

Vor 40 Jahren kontrollierten private Ölkonzerne mehr als vier Fünftel der globalen Ölreserven. Heute hat Big Oil nur noch direkten Zugriff auf gut 15 Prozent. Für einen Abgesang auf die Ölmultis ist es dennoch zu früh – noch reicht es zu Produktionssteigerungen. So weitete der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron im dritten Quartal 2009 die Tagesförderung um elf Prozent auf 2,7 Millionen Barrel aus. Für das gesamte Jahr stellt der Konzern nun ein Förderplus von sechs Prozent in Aussicht, weit mehr als die meisten Wettbewerber.

Öl-Preisverfall sorgt für geringeren Umsatz

Chevron-Experten arbeiten an Tiefsee-Explorationsvorhaben in Angola, Nigeria, Brasilien und Mexiko und suchen auch vor der Westküste Grönlands nach Öl und Gas. Die gute Produktionsstatistik reichte allerdings nicht aus, um die tieferen Ölpreise – im dritten Quartal 2008 kostete der Barrel im Schnitt noch 107 Dollar gegenüber 60 Dollar im jüngsten Quartal – und das rezessionsbedingt schwache Raffinerie- und Tankstellengeschäft auszugleichen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 40 Prozent auf 46,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn halbierte sich auf 3,8 Milliarden Dollar. Trotzdem: Es gibt keine Branche, die Milliardengewinne einfährt, obwohl der Preis ihres Produkts sich halbiert hat.

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