Aktientipp: Cisco: Volle Netze

Aktientipp: Cisco: Volle Netze

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Kursverlauf der Cisco-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Auswahl)

Das neue dezentrale Energiernetz , das sogenannte "Smart Grid", beschert den USA ein Milliarden-Investitionsprogramm. Profitieren dürfte auch der amerikanische Netzwerkspezialist Cisco.

Telefongespräche und Fernsehbilder für Konsumenten, Rechenleistungen und Datenverarbeitung für Unternehmen – immer mehr Informationen fließen über das Internet. Allein zwischen Europa und Nordamerika, so die Prognose des US-Beratungsunternehmens Telegeography, werden die Übertragungen übers Netz bis 2015 jedes Jahr um ein Drittel zunehmen. Profiteur der Datenflut ist der amerikanische Technologiekonzern Cisco. Er ist mit seinen Schaltzentralen (Routern) und anderen Bauteilen zur Nutzung des Internets weltweit die Nummer eins der Netzwerktechnik.

Cisco vor dem Rekordjahr?

Mit 40 Milliarden Dollar Umsatz könnte das Geschäftsjahr 2010 (bis Ende Juli) für Cisco eine Rekordsaison werden. Soeben präsentierte das kalifornische High-Tech-Unternehmen eine neue Generation von Routern, mit der Sprache, Daten und Videos dreimal so schnell wie bisher übertragen werden können. Große Hoffnungen setzt Cisco-Chef John Chambers zudem auf den Ausbau eines dezentralen Energienetzes, Smart Grid genannt. In ihm soll der Energiefluss zwischen Erzeugern, Speichereinheiten und Verbrauchern nach Bedarf gesteuert werden – auch mithilfe von Cisco-Technik. Die US-Bank Morgan Stanley rechnet damit, dass die jährlichen Investitionen in das neue Netz von 22 Milliarden Dollar in den nächsten Jahrzehnten auf über 100 Milliarden Dollar anwachsen werden.

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