Aktientipp: Cresud: Wertvolle Pampa

Aktientipp: Cresud: Wertvolle Pampa

Mit Aktien des argentinischen Agrarkonzerns Cresud lässt sich viel Geld verdienen. Nur die argentinische Politik bleibt stets ein Risiko.

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Kursverlauf der Cresud-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Argentinien Kornkammer und wichtigster Fleischlieferant der Welt. An den positiven Bedingungen für Ackerbau- und Viehzucht in der Pampa hat sich nichts geändert. Probleme für Farmer und Investoren bereitet die argentinische Regierung mit ihrem Hang zur interventionistischen Agrarpolitik. Ohne dieses politische Risiko wäre eine Beteiligung am argentinischen Agrarkonzern Cresud der wohl beste Weg, um von steigenden Agrarpreisen und erwarteten Wertsteigerungen von Farm- und Weideland zu profitieren.

Marktkapitalisierung bei 730 Millionen Dollar

Das Unternehmen gehört zu den wenigen Börsenwerten mit eigenem Landbesitz. Cresud besitzt 20 Farmen und bewirtschaftet 340.000 Hektar Land, davon etwa ein Viertel als Pächter. Produziert werden Mais, Sojabohnen, Sonnenblumen, Weizen und Fleisch und Milch. Der Viehbestand umfasst rund 95.000 Rinder. Cresud hat Zugriff auf weitere 345.000 Hektar Landreserven, davon zwei Drittel im Eigenbesitz. Gut drei Viertel der Marktkapitalisierung von 730 Millionen Dollar werden allein durch Beteiligungen an der Immobiliengesellschaft Irsa (57 Prozent) und am brasilianischen Cresud-Pendant Brasilagro (36 Prozent) abgedeckt. Brasilagro bewirtschaftet in Brasilien rund 175.000 Hektar.

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