Aktientipp: Demag Cranes: Wenig zimperlich

Aktientipp: Demag Cranes: Wenig zimperlich

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Kursverlauf der Demag-Cranes-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der Kran-Spezialist Demag hat nach dem kräftigen Konjunktureinbruch 2009 wieder aufgeholt. Der schwedische Finanzinvestor Cevian will jetzt für Rendite sorgen.

Mit einem Gewinneinbruch von 81 Millionen auf 1,2 Millionen Euro wurde der Kran-Spezialist Demag vom Konjunktureinbruch 2009 voll erwischt. Nun, nachdem die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, ist das Erholungspotenzial umso größer. Mit seinen Schwerpunkten Industriekräne (50 Prozent Umsatzanteil), Hafenlogistik (20 Prozent) und den dazugehörigen Serviceleistungen (30 Prozent) hängt das Geschäft von Demag vor allem von zwei Entwicklungen ab: dem Maschinenbau und dem internationalen Warenverkehr. In beiden Fällen zeigt sich eine deutliche Belebung, die bei Demag zu höheren Auftragseingängen führt.

Schwedischer Investor sorgt für Rendite

Dabei steigern nicht nur mehr Bestellungen den Demag-Gewinn in dieser Saison (bis 30. September). Nachdem 700 Mitarbeiter gehen mussten, sinken die Kosten um 60 Millionen Euro. Wegen des schwachen ersten Semesters dürfte der Jahresumsatz mit 950 Millionen Euro zwar noch einmal unter dem Vorjahreswert (1,05 Milliarden) bleiben; die Wende sollte sich aber vollzogen haben. Darauf setzt auch der schwedische Finanzinvestor Cevian, der seit Mai mit gut zehn Prozent größter Einzelaktionär des Kran-Herstellers ist. Cevian ist nicht zimperlich, wenn es um die Rendite seiner Investments geht.

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