Aktientipp: Drägerwerk: Kapital zum halben Preis

Aktientipp: Drägerwerk: Kapital zum halben Preis

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Kursverlauf der Drägerwerk-Aktie 2007-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Das Lübecker Familienunternehmen Dräger steht vor einem schwierigen Jahr und will im Juni ein Sparprogramm bekannt geben. Doch schon im nächsten Jahr besteht die Chance, dass sich der Trend nach oben dreht.

Nur knapp schrammte das Lübecker Familienunternehmen Dräger im ersten Quartal an einem Verlust vorbei. Gerade mal 100.000 Euro blieben netto übrig; viel weniger als erwartet, und deshalb drehen Analysten reihenweise den Daumen nach unten. Ohne Frage: Das laufende Jahr wird schwierig. Im Geschäftsbereich Medizintechnik (Umsatzanteil gut 60 Prozent) ist mit rückläufigen Bestellungen zu rechnen, vor allem aus den USA. In der Sicherheitstechnik ist das Auftragspolster (425 Millionen Euro) um ein Zehntel schmaler als vor einem Jahr. Wahrscheinlich wird der Umsatz deshalb in diesem Jahr von 1,9 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden sinken.

Angesichts rückläufiger Margen dürfte auch der Gewinn dann eher bei rund zwei Euro je Aktie liegen und nicht bei den derzeit noch geschätzten 2,50 Euro. Im Juni wird Dräger Einzelheiten zu einem neuen Sparprogramm bekannt geben. Die Einsparungen dürften quer durch den Konzern gehen – mit Ausnahme der Entwicklungsabteilung. 2010 besteht dann die Chance, dass der Gewinntrend nach oben dreht. Bei Kursen um 20 Euro sind Dräger-Aktien eine Turn-around-Spekulation. Alle Anteile zusammengenommen (börsennotierte Vorzüge und die Stämme der Familie) sind rund 250 Millionen Euro wert. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital von 524 Millionen Euro gibt es an der Börse zum halben Preis.

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