Aktientipp: Eni: Öl wird knapp

Aktientipp: Eni: Öl wird knapp

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Kursverlauf der Eni-Aktie zwischen 2000 und 2001 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Während der Ölpreis seitwärts pendelt, sind Ölaktien aus ihrer mehrmonatigen Konsolidierung nach unten ausgebrochen. Für Anleger mit Weitblick bieten dividendenstarke Titel wie Eni Chancen.

Weil in der aktuellen Wirtschaftskrise Produktionskapazitäten abgebaut werden und Investitionen in neue Projekte ausbleiben, warnt die Internationale Energieagentur (IEA) bereits vor der nächsten Weltwirtschaftskrise – einer, die von Ölknappheit ausgelöst werde. Doch zunächst könnte der Ölpreis noch einen finalen Absturz erleben. Darauf deuten die Kursverläufe vieler Ölaktien hin. Während der Ölpreis, gemessen an der Sorte Brent, noch in einer Bandbreite zwischen knapp 38 und 50 Dollar je Fass seitwärts pendelt, sind Ölaktien aus ihrer mehrmonatigen Konsolidierung nach unten ausgebrochen. Anleger mit Weitblick nutzen die tiefen Kurse von dividendenstarken Ölaktien zu Käufen.

So rentieren etwa die Aktien des italienischen Öl- und Gasriesen Eni, gemessen an der Jahresausschüttung für 2008 (1,30 Euro pro Aktie), mit mehr als zehn Prozent. Selbst bei einer starken Kürzung bliebe das Papier, aus dem Renditeblickwinkel betrachtet, attraktiv. Eni verfügt über 6,6 Milliarden Barrel Öl- und Gasreserven. Die Italiener wollen die Tagesfördermenge bis 2012 von 1,8 Millionen auf gut zwei Millionen Barrel ausweiten. 70 Prozent des Investitionsbudgets bis 2012 von 49 Milliarden Euro sollen in die Förderung und Exploration fließen.

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